Urteil des BGH vom 02.10.2007, III ZR 131/07

Entschieden
02.10.2007
Schlagworte
Wegfall, Zug, Leistung, Höhe, Verurteilung, Wert, Gkg, Einschränkung, Streitwert, Zpo
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

III ZR 131/07

vom

2. Oktober 2007

in dem Rechtsstreit

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 2. Oktober 2007 durch den

Vorsitzenden Richter Schlick, die Richter Dr. Wurm, Dr. Kapsa, Dr. Herrmann

und Wöstmann

beschlossen:

Der Streitwert wird auf 10.748,82 festgesetzt.

Gründe:

1Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 47 Abs. 3, § 48 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 3

ZPO. Maßgebend dafür ist, dass der Kläger mit der beabsichtigten Revision die

weitergehende Verurteilung des Beklagten in Höhe von 4.216,89 und den

Wegfall der Einschränkung der Verurteilung im Hinblick auf das Zurückbehaltungsrecht begehrt. Letzteres ist mit 6.531,93 zu bewerten. Der Wegfall der

Zug-um-Zug-Leistung ist nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu bemessen

(BGH, Beschluss vom 16. Dezember 1998 - XII ZB 105/97 - NJW 1999, 723),

jedoch nach oben begrenzt durch den Wert des Klageanspruchs (BGH, Urteil

vom 9. Dezember 1981 - VIII ZR 280/80 - NJW 1982, 1048, 1049). Im vorliegenden Fall hat das Oberlandesgericht die Klageforderung laut Tenor nur in

Höhe von 6.531,93 hinsichtlich des Zurückbehaltungsrechtes des Beklagten

eingeschränkt. Unbeschadet des wirtschaftlichen Wertes der Kostenerstat-

tungsansprüche im Hinblick auf deren Durchsetzbarkeit ist der Wegfall der Zugum-Zug-Leistung mit maximal 6.513,93 zu bewerten.

Schlick Wöstmann

Vorinstanzen:

LG Leipzig, Entscheidung vom 27.07.2006 - 3 O 2699/05 -

OLG Dresden, Entscheidung vom 04.04.2007 - 6 U 1684/06 -

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil