Urteil des BGH vom 22.02.2007, 4 StR 17/07

Entschieden
22.02.2007
Schlagworte
Stpo, Rechtsmittel, Erpressung, Treffen, Gesamtstrafe, Gegenstand, Aufhebung, Gebrauch, Bildung, Verurteilung
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

4 StR 17/07

vom

26. April 2007

in der Strafsache

gegen

wegen schwerer räuberischer Erpressung

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers am 26. April 2007 gemäß § 346 Abs. 2

StPO beschlossen:

Der Beschluss des Landgerichts Saarbrücken vom 4. September 2006 wird aufgehoben.

Gründe:

1Das Landgericht war für die Entscheidung über die Wirksamkeit der

Rücknahme der Revision durch Rechtsanwalt Schmidt nicht zuständig (vgl.

Meyer-Goßner StPO 49. Aufl. § 346 Rdn. 2 m.w.N.).

2Die Revision ist nicht wirksam zurückgenommen, da Zweifel an der Ermächtigung des Pflichtverteidigers, Rechtsanwalt Werner Schmidt, durch den

Angeklagten bestehen.

Tepperwien Kuckein Solin-Stojanović

Ernemann Sost-Scheible

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil