Urteil des BGH vom 11.07.2001, 2 StR 210/01

Entschieden
11.07.2001
Schlagworte
Nachteil, Stpo, Stgb, Nachprüfung, Gabe, Antrag, Anhörung, Strafsache
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

2 StR 210/01

vom

11. Juli 2001

in der Strafsache

gegen

wegen sexuellen Mißbrauchs eines Kindes u.a.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 11. Juli 2001 einstimmig beschlossen:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts

Köln vom 23. Januar 2001 wird mit der Maßgabe als unbegründet

verworfen, daß nach dem Satz "Die Fahrerlaubnis des Angeklagten wird entzogen" der Satz "Sein Führerschein wird eingezogen"

eingefügt wird.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die

der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Gründe:

Die Nachprüfung des Urteil aufgrund der Revisionsrechtfertigung hat

keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben 349 Abs. 2

StPO). Der Urteilsspruch bedarf jedoch der Ergänzung insoweit, als auch die

Einzie-

hung des Führerscheins ausgesprochen werden muß 69 Abs. 3 Satz 2

StGB). Das konnte der Senat nachholen (vgl. u.a. Senatsbeschluß vom

17. Juni 1998 - 2 StR 218/98).

Bode Otten Rothfuß

Fischer Elf

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil