Urteil des BGH vom 24.02.2005, I ZR 119/04

Entschieden
24.02.2005
Schlagworte
Wert, Beschwer, Erfüllung, Stufenklage, Streitwert, Aufwand, Auskunftserteilung, Zpo, Verurteilung, Beschwerde
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

I ZR 119/04

vom

24. Februar 2005

in dem Rechtsstreit

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 24. Februar 2005 durch den

Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Ullmann und die Richter Dr. v. Ungern-Sternberg,

Pokrant, Dr. Schaffert und Dr. Bergmann

beschlossen:

Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision

in dem Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom

15. Juli 2004 wird auf ihre Kosten zurückgewiesen, weil der Wert der

von der Beklagten mit einer Revision geltend zu machenden Beschwer

20.000 nicht übersteigt 26 Nr. 8 EGZPO, §§ 544, 97 Abs. 1 ZPO).

Der Wert der Beschwer der Beklagten durch ihre Verurteilung zur

Auskunftserteilung und Rechnungslegung bemißt sich hier nur nach

dem Aufwand, den die Erfüllung der titulierten Ansprüche erfordert (vgl.

GSZ BGHZ 128, 85; BGH, Beschluß vom 15.2.2000 - X ZR 127/99,

GRUR 2000, 1111 = WRP 2000, 545 - Urteilsbeschwer bei Stufenklage;

BGH, Beschluß vom 4.7.2001 - IV ZB 7/01, zitiert nach Juris).

Streitwert: 13.098

Ullmann v. Ungern-Sternberg Pokrant

Schaffert Bergmann

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil