Urteil des BGH vom 11.01.2006, 5 StR 554/05

Entschieden
11.01.2006
Schlagworte
Gericht erster instanz, Anrechnung, Raum, Stpo, Erpressung, Bremen, Strafsache
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5 StR 554/05

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom 11. Januar 2006 in der Strafsache

gegen

wegen schwerer räuberischer Erpressung u. a.

Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 11. Januar 2006

beschlossen:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Bremen vom 24. August 2005 wird nach § 349 Abs. 2

StPO als unbegründet verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu

tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Das Landgericht wird als Gericht erster Instanz nach § 36 Abs. 5 BtMG im

nachträglichen Beschlussverfahren darüber zu befinden haben, ob die Anrechnungsbestimmung des § 36 Abs. 3 BtMG auch bei Freiheitsstrafen von

über zwei Jahren angewandt werden kann (BGHR BtMG § 36 Abs. 3 Anrechnung 1).

Harms Häger Gerhardt

Raum Schaal

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil