Urteil des BGH, Az. VIII ZB 129/02

BGH (zpo, sicherung, fortbildung, streitwert)
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
VIII ZB 129/02
vom
19. Februar 2003
in dem Rechtsstreit
Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 19. Februar 2003 durch die
Vorsitzende Richterin Dr. Deppert und die Richter Dr. Hübsch, Dr. Beyer, Wiechers
und Dr. Wolst
beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde des Klägers gegen den Beschluß der 34. Zivil-
kammer des Landgerichts München I vom 24. Oktober 2002 wird auf
seine Kosten als unzulässig verworfen.
Streitwert für das Beschwerdeverfahren: 800
Gründe:
Die kraft ausdrücklicher gesetzlicher Bestimmung statthafte Rechtsbe-
schwerde (§ 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO) ist unzulässig, weil die Rechtssa-
che weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung des
Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtssprechung eine
Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts erfordert (§ 574 Abs. 2
ZPO).
Die Rechtsbeschwerde ist - darüber hinaus - unzulässig, weil sie nicht
von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt einge-
legt worden ist (§ 78 Abs. 1 ZPO, vgl. Bundesgerichtshof, Beschluß
vom 21. März 2002 - IX ZB 18/02, NJW 2002, 2181).
Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.
Dr. Deppert
Dr. Hübsch
Dr. Beyer
Wiechers
Dr. Wolst