Urteil des BGH vom 25.07.2001, 2 StR 218/01

Entschieden
25.07.2001
Schlagworte
Stpo, Rechtsmittel, Ziel, Strafzumessung, Anhörung, Beihilfe, Antrag, Strafsache
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

2 StR 218/01

vom

25. Juli 2001

in der Strafsache

gegen

zu 1. - 5. u. 7. - 8. wegen erpresserischen Menschenraubes

zu 6., 9. u. 10. wegen Beihilfe zum erpresserischen Menschenraub

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer am 25. Juli 2001 gemäß

§ 349 Abs. 1 StPO beschlossen:

1. Die Revision des Nebenklägers gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 19. Juni 2000 wird als unzulässig verworfen.

2. Der Nebenkläger hat die Kosten seines Rechtsmittels und die

den Angeklagten C. , P. und S. im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Gründe:

Das Rechtsmittel ist unzulässig.

Der Beschwerdeführer greift - worauf der Generalbundesanwalt zutreffend hinweist - ausschließlich die Strafzumessung an. Nach § 400 Abs. 1 StPO

kann der Nebenkläger ein Urteil jedoch nicht mit dem Ziel anfechten, daß eine

andere Rechtsfolge der Tat verhängt wird (BGHR StPO § 400 Abs. 1 Zulässigkeit 1 und 6).

Die Kostenentscheidung folgt aus § 473 Abs. 1 StPO. Soweit die Revisionen von Angeklagten erfolglos waren, findet eine gegenseitige Auslagenerstattung nicht statt (BGHR StPO § 473 Abs. 1 Satz 3 Auslagenerstattung 1).

Jähnke Detter Bode

Otten Rothfuß

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil