Urteil des BGH vom 20.05.2005, 2 StR 137/05

Entschieden
20.05.2005
Schlagworte
Spanien, Sache, Freiheitsentziehung, Verhältnis, Freiheitsstrafe, Nachteil, Grund, Antrag, Anhörung, Stpo
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

2 StR 137/05

vom

20. Mai 2005

in der Strafsache

gegen

wegen schweren sexuellen Mißbrauchs von Kindern u.a.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 20. Mai 2005 gemäß

§ 349 Abs. 2 StPO beschlossen:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts

Darmstadt vom 3. November 2004 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten

ergeben hat. Jedoch wird die Urteilsformel dahin ergänzt, daß die

in dieser Sache im Untersuchungsgefängnis Madrid III (Spanien)

erlittene Freiheitsentziehung im Verhältnis 1 : 1 auf die hier verhängte Freiheitsstrafe angerechnet wird, wovon der Tatrichter

rechtsfehlerfrei in den Urteilsgründen (UA S. 33) ausgegangen ist.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die

dem Nebenkläger im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Bode Rothfuß Fischer

Roggenbuck Appl

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