Urteil des BGH, Az. VI ZR 284/13

BGH
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
VI ZR 284/13
vom
28. April 2014
in dem Rechtsstreit
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Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 28. April 2014 durch den
Vorsitzenden Richter Galke, die Richterin Diederichsen, den Richter Pauge, die
Richterin von Pentz und den Richter Offenloch
beschlossen:
Die Anhörungsrüge der Klägerin vom 21. März 2014 gegen den
Senatsbeschluss vom 11. März 2014 wird zurückgewiesen.
Die Kosten des Rügeverfahrens hat die Klägerin zu tragen.
Gründe:
Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG nur verpflichtet, das Vorbrin-
gen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hinge-
gen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch aus-
drücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom
24. Februar 2005 - III ZR 263/04, NJW 2005, 1432). Der Senat hat bei der Ent-
scheidung über die Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde das mit der
Anhörungsrüge der Beklagten wiederholte Vorbringen in vollem Umfang geprüft
und für nicht durchgreifend erachtet.
Galke
Diederichsen
Pauge
von Pentz
Offenloch
Vorinstanzen:
LG Mannheim, Entscheidung vom 26.10.2011 - 9 O 424/09 -
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 12.06.2013 - 7 U 202/11 -
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