Urteil des BGH vom 28.06.2001, XI ZR 285/01

Entschieden
28.06.2001
Schlagworte
Zpo, Streitwert, Gerichtshof, Sache, Aussicht, Richtlinie, Freiburg
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

XI ZR 285/01

vom

12. März 2002

in dem Rechtsstreit

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 12. März 2002 durch den

Vorsitzenden Richter Nobbe, die Richter Dr. Müller, Dr. Joeres, Dr. Wassermann

und die Richterin Mayen

beschlossen:

Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Oberlandesgerichts

Karlsruhe 9. Zivilsenat in Freiburg vom 28. Juni 2001 wird nicht

angenommen.

Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung. Die Revision hat

im Endergebnis auch keine Aussicht auf Erfolg. Der Senat teilt die

Auffassung des Berufungsgerichts, daß die Kündigung vom 21. Juni

1999 verfristet ist. Die Verfristung bestimmt sich nach nationalem

Recht. Die EU-Richtlinie 95/46 EG ist insoweit offensichtlich irrelevant.

Eine Vorlage der Sache an den Europäischen Gerichtshof kommt

daher nicht in Betracht.

Die Klägerin trägt die Kosten des Revisionsverfahrens

97 Abs. 1 ZPO).

Streitwert: 37.008,70 (= 74.008,03 DM)

Nobbe Müller Joeres

Wassermann Mayen

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil