Urteil des BGH vom 27.07.2010, XI ZR 290/08

Entschieden
27.07.2010
Schlagworte
Zpo, Begründung, Sicherung, Fortbildung, Beschwerde
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

XI ZR 290/08

vom

27. Juli 2010

in dem Rechtsstreit

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 27. Juli 2010 durch den

Vorsitzenden Richter Wiechers, die Richter Dr. Müller und Dr. Joeres,

die Richterin Mayen und den Richter Dr. Ellenberger

beschlossen:

Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem

Urteil des 5. Zivilsenats des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts in

Schleswig vom 4. September 2008 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts

sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung

des Revisionsgerichts nicht erfordern 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Soweit die

Nichtzulassungsbeschwerde beanstandet, dass das Berufungsgericht den

Zeugen A. nicht vernommen hat, hat der Senat den gerügten Verstoß

gegen Art. 103 GG geprüft, jedoch nicht für durchgreifend befunden. Von einer

weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO

abgesehen.

Die Beklagten tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens

97 Abs. 1 ZPO).

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt 79.301,37 €.

Wiechers Müller Joeres

Mayen Ellenberger

Vorinstanzen: LG Kiel, Entscheidung vom 27.04.2007 - 9 O 158/05 - OLG Schleswig, Entscheidung vom 04.09.2008 - 5 U 69/07 -

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