Urteil des BGH vom 02.01.2001, II ZB 21/01

Entschieden
02.01.2001
Schlagworte
Beschwerde, Gkg, Streitwert, Zpo, Gerichtshof, Festsetzung, Rechtsmittel, Anhörung, Berlin, Zustimmung
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

II ZB 21/01

vom

24. März 2003

in dem Rechtsstreit

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 24. März 2003 durch

den Vorsitzenden Richter Dr. h.c. Röhricht und die Richter Dr. Hesselberger,

Prof. Dr. Goette, Dr. Kurzwelly und Kraemer

beschlossen:

Die Beschwerde der Beklagten zu 1 - 3 gegen den Streitwertbeschluß des Kammergerichts Berlin - 14. Zivilsenat - vom 2. Januar

2001 wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen.

Beschwerdewert: 61.815,85

Gründe:

Die Klägerin nimmt die Beklagten auf Zustimmung zur Übertragung von

Teilgeschäftsanteilen in Anspruch. Nachdem das Landgericht den Streitwert

zunächst auf 100.000,00 DM festgesetzt hatte, wurde vom Berufungsgericht in

der mündlichen Verhandlung vom 2. Januar 2001 nach Anhörung und im Einverständnis mit den Parteien der Streitwert auf 2 Mio. DM abgeändert. Hiergegen wenden sich die Beklagten mit ihrer Streitwertbeschwerde vom 2. Juli

2001. Das Berufungsgericht hat mit Beschluß vom 18. September 2001 der Beschwerde nicht abgeholfen und das Rechtsmittel dem Bundesgerichtshof vorgelegt.

Nach § 25 Abs. 3 Satz 1 Halbs. 2 i.V.m. § 5 Abs. 2 Satz 3 GKG findet

gegen eine Entscheidung über die Festsetzung des Streitwerts eine Beschwerde an einen Obersten Gerichtshof des Bundes und damit an den Bundesgerichtshof nicht statt. Mit Fragen der Überprüfung von Streitwertfestsetzungen

soll der Bundesgerichtshof in keinem Fall befaßt werden (BGH, Beschl. v.

28. Februar 2002 - IX ZB 129/00, ZInsO 2002, 432 f.).

Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 ZPO. § 25 Abs. 4 GKG setzt eine statthafte Beschwerde voraus (BGH, Beschl. v. 22. Februar 1989

- IV b ZB 2/89, BGHR GKG § 25 Abs. 3 Satz 1 - Gebührenbefreiung 1 m.w.N.).

Röhricht Hesselberger Goette

Kurzwelly Kraemer

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