Urteil des BGH vom 24.06.2009, 2 StR 41/09

Entschieden
24.06.2009
Schlagworte
Beistand, Nachprüfung, Grund, Nachteil, Bestellung, Stpo, Vergewaltigung, Anhörung, Antrag, Strafsache
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

2 StR 41/09

vom

24. Juni 2009

in der Strafsache

gegen

wegen Vergewaltigung

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung der Beschwerdeführerin und des Generalbundesanwalts - zu 2. auf dessen Antrag - am 24. Juni

2009 gemäß § 396 Abs. 2, § 349 Abs. 2 StPO beschlossen:

1. Es wird festgestellt, dass sich Frau K. dem Verfahren

gegen D. K. wirksam als Nebenklägerin angeschlossen

hat. Die ursprünglich beantragte Bestellung von Rechtsanwalt

Sch. als Beistand ist nicht veranlasst, nachdem dieser

zwischenzeitlich mitgeteilt hat, die Nebenklägerin nicht weiter

vertreten zu wollen.

2. Die Revision der Nebenklägerin gegen das Urteil des Landgerichts Kassel vom 13. August 2008 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Nebenklägerin ergeben hat.

Die Beschwerdeführerin hat die Kosten ihres Rechtsmittels und

die dem Angeklagten im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Rissing-van Saan Fischer Roggenbuck

Appl Cierniak

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