Urteil des BGH vom 18.12.2002, IX ZR 428/99

Entschieden
18.12.2002
Schlagworte
Rückforderung, Klageerhebung, Geld, Stelle, Zpo, Vorschrift, Streitwert
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

IX ZR 428/99

vom

18. Dezember 2002

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Kreft und die Richter Dr. Ganter, Raebel, Kayser und

am 19. Dezember 2002

beschlossen:

Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 24. Zivilsenats

des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 9. November 1999 wird

nicht angenommen.

Die Klägerin hat die Kosten des Revisionsverfahrens zu tragen.

Der Streitwert für das Revisionsverfahren wird auf 30.946,48

(60.526,06 DM) festgesetzt.

Gründe:

Die Rechtssache wirft keine ungeklärten Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung auf und ist richtig entschieden 554b Abs. 1 ZPO a.F.). Die

Vorschrift des § 196 Abs. 1 BGB a.F. ist auch auf Bereicherungsansprüche

anzuwenden, wenn diese wirtschaftlich an die Stelle des vertraglichen Anspruchs treten und trotz des unterschiedlichen Rechtsgrundes eine wirtschaftlich enge Verknüpfung damit besteht (BGH, Urt. v. 30. Mai 2000 - IX ZR

121/99,

NJW 2000, 2669, 2671). In Anwendung dieser Grundsätze hat das Berufungsgericht die in Rede stehenden Geld- und Sachleistungen rechtsfehlerfrei als

Vorschüsse im Sinne des § 196 Abs. 1 Nr. 16 BGB a.F. bewertet, deren Rückforderung bei Klageerhebung verjährt war.

Kreft Ganter Raebel

Kayser

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