Urteil des BGH vom 09.07.2007, 711 Js 17802/01

Entschieden
09.07.2007
Schlagworte
Disziplinarverfahren, Bauer, Entlassung, Not, Strafgericht, Vorinstanz, Notar, Antrag, Amt, Verurteilung
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

NotSt (Brfg) 3/07

vom

23. März 2009

in dem Disziplinarverfahren

gegen

Der Bundesgerichtshof, Senat für Notarsachen, hat durch den Vorsitzenden

Richter Schlick, die Richterin Dr. Kessal-Wulf, den Richter Dr. Appl und die Notare Dr. Ebner und Justizrat Dr. Bauer als beisitzende Richter

am 23. März 2009

beschlossen:

Nachdem der Angeschuldigte auf seinen Antrag vom 16. September 2008 mit Ablauf des 31. Dezember 2008 aus seinem Amt als

Notar entlassen worden ist, wird das Disziplinarverfahren eingestellt 109 BNotO i.V.m. § 64 Abs. 1 Nr. 3, § 76 Abs. 3 Satz 2,

§ 85 Abs. 1 Nr. 2 BDO).

Die Kosten des Verfahrens werden dem Angeschuldigten auferlegt, weil eine Dienstpflichtverletzung durch seine rechtskräftige

Verurteilung durch ein Strafgericht erwiesen ist (LG Lübeck, Urteil

vom 25. September 2007 - 711 Js 17802/01 - 2 Kl Ns 38/05) und

weil seine Berufung gegen das Urteil des Senats für Notarsachen

des Oberlandesgerichts Celle vom 9. Juli 2007 verworfen worden

wäre (vgl. auch Senatsbeschluss vom 20. März 2006 - NotSt (B)

4/05), wenn der Angeschuldigte nicht seine Entlassung aus dem

Notaramt betrieben hätte 109 BNotO i.V.m. § 113 Abs. 1,

Abs. 2 Nr. 1 BDO).

Schlick Kessal-Wulf Appl

Ebner Bauer

Vorinstanz:

OLG Celle, Entscheidung vom 09.07.2007 - Not 7/03 -

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil