Urteil des BGH vom 09.01.2014, II ZR 323/12

Entschieden
09.01.2014
Schlagworte
Abhängigkeit
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

II ZR 323/12

vom

9. Januar 2014

in dem Rechtsstreit

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 9. Januar 2014 durch den

Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bergmann, den Richter Prof. Dr. Strohn, die

Richterin Dr. Reichart und die Richter Dr. Drescher und Born

beschlossen:

Die Gegenvorstellung des Prozessbevollmächtigten des Klägers

gegen den Streitwertbeschluss des Senats vom 26. November

2013 wird zurückgewiesen.

Gründe:

1Die auf den vom Kläger für erledigt erklärten Teil des Rechtsstreits bezogenen Zinsen in Höhe von 69.964,90 wirken als Nebenforderungen nach § 43

Abs. 1 GKG nicht streitwerterhöhend.

2Das wäre nach § 43 Abs. 2 GKG nur dann anders, wenn der Hauptanspruch nicht mehr im Streit gestanden hätte, es also an einer Abhängigkeit der

Zinsforderung von dem Hauptanspruch gefehlt hätte. Das ist jedoch nicht der

Fall. Die Hauptforderung stand noch im Streit, weil die Erledigungserklärung

des Klägers einseitig geblieben ist (vgl. BGH, Beschluss vom 4. April 2012

- IV ZB 19/11, MDR 2012, 738).

Bergmann Strohn Reichart

Drescher Born

Vorinstanzen: LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 03.06.2002 - 3-1 O 185/01 - OLG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 02.10.2012 - 11 U 110/10 -

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil