Urteil des BGH vom 07.12.2006, IX ZR 157/04

Entschieden
07.12.2006
Schlagworte
Zpo, Vorinstanz, Sachprüfung, Hauptsache, Verhandlung
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

IX ZR 157/04

vom

7. Dezember 2006

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Fischer, die Richter Raebel, Vill, Cierniak und die Richterin Lohmann

am 7. Dezember 2006

beschlossen:

Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Gründe:

1Eine Erledigung der Hauptsache kann auch noch im Revisionsrechtszug

erklärt werden (BGHZ 106, 359, 366; 123, 264, 265), und zwar auch außerhalb

der mündlichen Verhandlung (vgl. § 91a Abs. 1 Satz 1 ZPO). Eine Entscheidung über die Kosten unter Berücksichtigung des bisherigen Sach- und

Streitstandes ist nicht erforderlich. Der Beklagten sind ohne weitere Sachprüfung die Kosten aufzuerlegen, weil sie ihre Kostentragungspflicht anerkannt hat

91a Abs. 1 Satz 1, § 307 ZPO entsprechend; vgl. BGH, Beschl. v. 21. März

2006 - VI ZR 77/05, NJW-RR 2006, 929, 930). Die auf die Kosten bereits erbrachten Zahlungen der Beklagten werden im Kostenfestsetzungsverfahren zu

berücksichtigen sein.

Fischer Raebel Vill

Cierniak Lohmann

Vorinstanz:

LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 09.07.2004 - 2/10 O 87/04 -

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