Urteil des BGH vom 14.11.2012, IX ZB 106/12

Entschieden
14.11.2012
Schlagworte
Offenkundig
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

IX ZB 106/12

vom

14. November 2012

in dem Prozesskostenhilfeverfahren

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Prof. Dr. Kayser, die Richter Raebel, Dr. Pape, Grupp und die Richterin Möhring

am 14. November 2012

beschlossen:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 1. Zivilkammer

des Landgerichts Wiesbaden vom 14. September 2012 wird auf

Kosten des Antragstellers als unzulässig verworfen.

Gründe:

1Die Rechtsbeschwerde richtet sich gegen den Beschluss des Landgerichts Wiesbaden vom 14. September 2012. Soweit die Ausfertigung als Beschlussdatum den 24. September 2012 nennt, handelt es sich offenkundig um

einen Übertragungsfehler.

2Die Rechtsbeschwerde ist bereits nicht statthaft. Gegen die Entscheidung des Beschwerdegerichts findet die Rechtsbeschwerde außerhalb der gesetzlich ausdrücklich vorgesehenen Fälle 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) nur

statt, wenn diese durch das Beschwerdegericht zugelassen worden ist 574

Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO), was vorliegend nicht der Fall ist. Die Nichtzulassung

der Rechtsbeschwerde 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO) ist - im Gegensatz zur

Regelung der Revision 544 ZPO) - auch nicht anfechtbar (BGH, Beschluss

vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113; BGH, Beschluss vom

16. November 2006 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41).

3Die Rechtsbeschwerde ist überdies unzulässig, weil sie nicht durch einen

beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist

575 Abs. 1 Satz 1, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO).

4Der Antragsteller kann nicht damit rechnen, in dieser Sache Antwort auf

weitere Eingaben zu erhalten.

Kayser Raebel Pape

Grupp Möhring

Vorinstanzen:

AG Wiesbaden, Entscheidung vom 08.09.2011 - 93 C 3154/09 (34) -

LG Wiesbaden, Entscheidung vom 14.09.2012 - 1 T 7/11 -

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Anmerkungen zum Urteil