Urteil des BGH vom 27.02.2009, VI ZR 145/08

Entschieden
27.02.2009
Schlagworte
Umfang, Erwägung, Kenntnis, Zpo
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

VI ZR 145/08

vom

17. März 2009

in dem Rechtsstreit

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. März 2009 durch die

Vizepräsidentin Dr. Müller, die Richter Wellner, Pauge und Stöhr und die Richterin von Pentz

beschlossen:

Die Anhörungsrüge der Klägerin vom 27. Februar 2009 gegen den

Senatsbeschluss vom 17. Februar 2009 wird zurückgewiesen.

Die Kosten des Rügeverfahrens hat die Klägerin zu tragen.

Gründe:

1Die gemäß § 321 a ZPO statthafte und auch im Übrigen zulässige Gehörsrüge ist nicht begründet.

2Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG nur verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss NJW 2005,

1432). Der Senat hat bei der Entscheidung über die Zurückweisung der Nicht-

zulassungsbeschwerde das mit der Anhörungsrüge der Klägerin wiederholte

Vorbringen in vollem Umfang geprüft und für nicht durchgreifend erachtet.

Müller Wellner Pauge

Stöhr von Pentz

Vorinstanzen:

LG Frankenthal, Entscheidung vom 12.06.2007 - 7 O 508/06 -

OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 10.06.2008 - 8 U 88/07 -

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil