Urteil des BGH vom 27.08.2013, 4 StR 241/13

Entschieden
27.08.2013
Schlagworte
Entschuldigung, Strafanzeige, Anhörung, Vergewaltigung
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

4 StR 241/13

vom

27. August 2013

in der Strafsache

gegen

wegen Vergewaltigung u.a.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 27. August 2013 einstimmig beschlossen:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts

Bochum vom 12. Dezember 2012 wird als unbegründet verworfen, da

die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung

keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat 349

Abs. 2 StPO).

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der

Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Die zulässig erhobene Verfahrensrüge, mit der eine Verletzung des § 261

StPO gerügt wird, ist unbegründet. Das Landgericht hat den Inhalt der durch Verlesung in die Hauptverhandlung eingeführten Strafanzeige und der Protokolle der polizeilichen Vernehmungen der Nebenklägerin in seine Erwägungen einbezogen. Es

hat jedoch in dem Umstand, dass die Entschuldigung des Angeklagten in Gegenwart

der Zeugin T. darin nicht erwähnt worden ist, kein durchgreifendes Indiz gegen

die Glaubhaftigkeit der Angaben der Nebenklägerin zum Tatgeschehen gesehen.

Dies ist rechtlich bedenkenfrei.

Sost-Scheible Roggenbuck Franke

Mutzbauer Quentin

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil