Urteil des BGH vom 23.07.2008, VIII ZB 37/08

Entschieden
23.07.2008
Schlagworte
Zpo, Bestellung, Vertretung, Antrag, Vorbehalt, Streitwert, Abschrift
Urteil herunterladen

Abschrift

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

VIII ZB 37/08

vom

23. Juli 2008

in dem Rechtsstreit

Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 23. Juli 2008 durch den

Vorsitzenden Richter Ball, die Richter Wiechers und Dr. Wolst sowie die Richterinnen

Hermanns und Dr. Milger

beschlossen:

Die Rechtsbeschwerde des Beklagten gegen den Beschluss der

2. Zivilkammer des Landgerichts Krefeld vom 16. Mai 2008 wird

auf seine Kosten als unzulässig verworfen.

Streitwert für das Beschwerdeverfahren: 1.000,00

Gründe:

Die Rechtsbeschwerde ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim 1

Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist

78 Abs. 1 ZPO, vgl. Bundesgerichtshof, Beschluss vom

21. März 2002 - IX ZB 18/02, NJW 2002, 2181; Senat, Beschluss vom

18. Mai 2005 VIII ZB 3/05, NJW 2005, 2017). Zu dem „unter Vorbehalt“ gestellten Antrag auf Bestellung eines Notanwalts wird darauf hingewiesen, dass die Beiordnung eines Anwalts für das Verfahren vor

dem Bundesgerichtshof schon deshalb nicht in Betracht kam, weil der

Beklagte nicht im einzelnen dargetan hat, dass er einen zu seiner Vertretung bereiten Rechtsanwalt nicht finden konnte 78 b Abs. 1 ZPO).

Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. 2

Ball Wiechers Dr. Wolst

Hermanns Dr. Milger

Vorinstanzen: AG Krefeld, Entscheidung vom - 10 C 274/07 - LG Krefeld, Entscheidung vom 16.05.2008 - 2 T 17/08 -

Vorinstanzen: AG Krefeld, Entscheidung vom - 10 C 274/07 - LG Krefeld, Entscheidung vom 16.05.2008 - 2 T 17/08 -

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil