Urteil des BGH vom 08.02.2006, 1 StR 13/06

Entschieden
08.02.2006
Schlagworte
Stpo, Verteidiger, Aufforderung, Fragerecht, Wahl, Gebrauch, Verhandlung, Rüge, Nachprüfung, Grund
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

1 StR 13/06

vom

8. Februar 2006

in der Strafsache

gegen

wegen schweren Raubes u.a.

Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. Februar 2006 beschlossen:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Mosbach vom 25. Juli 2005 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat 349 Abs. 2 StPO).

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu

tragen.

Gründe:

1Zur Rüge nach § 338 Nr. 5 StPO bemerkt der Senat:

2Soweit die Revision vorträgt, der Verteidiger habe wesentliche Teile von

Zeugenaussagen nicht mitbekommen, weil er erkennbar eingeschlafen sei, wird

dieser Vortrag durch die dienstlichen Stellungnahmen der Berufsrichter, die an

der Verhandlung teilgenommen haben, und der Sitzungsstaatsanwältin widerlegt. Danach hat der Verteidiger gegenüber den benannten Zeugen ohne Aufforderung intensiv von seinem Fragerecht Gebrauch gemacht.

Wahl Boetticher Schluckebier

Elf Graf

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