Urteil des BGH vom 18.12.2002, IX ZB 553/02

Entschieden
18.12.2002
Schlagworte
Gkg, Kirchhof, Rechtsmittel, Zpo, Donau
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

IX ZB 553/02

vom

18. Dezember 2002

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Kreft und die Richter Kirchhof, Dr. Fischer, Raebel und Dr. Bergmann

am 18. Dezember 2002

beschlossen:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluß der 1. Zivilkammer

des Landgerichts Ulm (Donau) vom 8. Oktober 2002 wird auf Kosten des Beklagten als unzulässig verworfen.

Gründe:

Die Rechtsbeschwerde ist gemäß § 25 Abs. 3 Satz 1, 2. Halbsatz i.V.m.

§ 5 Abs. 2 Satz 3 GKG unstatthaft.

Die Kostenentscheidung folgt aus § 97 Abs. 1 ZPO. § 25 Abs. 4 GKG,

wonach das Verfahren der Streitwertbeschwerde gebührenfrei ist und Kosten

nicht erstattet werden, findet keine Anwendung. Der Gesetzgeber wollte mit

dieser Regelung erneute Auseinandersetzungen über Kosten verhindern, ein

Gesichtspunkt, der ebenso wie bei § 5 Abs. 6 GKG dann nicht zum Tragen

kommt, wenn ein Rechtsmittel bereits unstatthaft ist (vgl. BGH, Beschl. v.

17. Oktober 2002 - IX ZB 303/02, ZInsO 2002, 1083).

Kreft Kirchhof Fischer

Raebel Bergmann

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil