Urteil des BGH vom 04.12.2012, 2 StR 460/12

Entschieden
04.12.2012
Schlagworte
Missbrauch, Anhörung
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

2 StR 460/12

vom 4. Dezember 2012 in der Strafsache

gegen

wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes u.a.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 4. Dezember 2012 gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO beschlossen:

1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts

Koblenz vom 9. Mai 2012 im Schuldspruch dahingehend berichtigt,

dass der Angeklagte des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in 18 Fällen davon in sechs Fällen tateinheitlich mit sexuellem

Missbrauch eines Kindes schuldig ist.

2. Die weitergehende Revision wird verworfen.

3. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die

der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Gründe:

1Der Schuldspruch war zu berichtigen, da das StGB einen Straftatbestand des

"schweren sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen" nicht kennt. Davon unberührt bleibt der Strafausspruch, den das Landgericht zu Recht - soweit er nicht auf

§ 176 Abs. 1 StGB gestützt war - (Fälle 1-6) - dem Strafrahmen des § 174 Abs. 1

StGB entnommen hat.

Becker Schmitt Berger

Krehl Eschelbach

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil