Urteil des BGH vom 13.04.2005, I ZR 80/05

Entschieden
13.04.2005
Schlagworte
Grundsatz der unmittelbarkeit, Zpo, Begründung, Streitwert, Beweisaufnahme, Beschwerde, Sicherung, Fortbildung, Unmittelbarkeit
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

I ZR 80/05

vom

16. März 2006

in dem Rechtsstreit

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. März 2006 durch die

Richter Dr. v. Ungern-Sternberg, Prof. Dr. Bornkamm, Pokrant, Dr. Büscher und

Dr. Schaffert

beschlossen:

Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts

München vom 13. April 2005 wird zurückgewiesen, weil die

Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert

543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Der von der Nichtzulassungsbeschwerde geltend gemachte Rechtsverstoß stellt allenfalls einen

- nicht zur Revisionszulassung führenden - Verstoß gegen den nur

einfachrechtlich garantierten Grundsatz der Unmittelbarkeit der

Beweisaufnahme dar (vgl. BVerfGE 1, 418, 429; BVerfG

[2. Kammer des Ersten Senats], Beschl. v. 21.3.1994

- 1 BvR 1485/93, NJW 1994, 2347). Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO abgesehen.

Die Beklagten tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens

97 Abs. 1 ZPO).

Streitwert: 178.952,16

v. Ungern-Sternberg Bornkamm Pokrant

Büscher Schaffert

Vorinstanzen:

LG München I, Entscheidung vom 28.08.1997 - 7 O 1238/97 -

OLG München, Entscheidung vom 13.04.2005 - 6 U 5458/97 -

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