Urteil des AG Düsseldorf vom 19.05.2006, 20 C 7062/05

Entschieden
19.05.2006
Schlagworte
Check, Operation, Eishockey, Schiedsrichter, Angriff, Gefahr, Härte, Bande, Einwilligung, Aufmerksamkeit
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Amtsgericht Düsseldorf, 20 C 7062/05

Datum: 19.05.2006

Gericht: Amtsgericht Düsseldorf

Spruchkörper: Richter

Entscheidungsart: Urteil

Aktenzeichen: 20 C 7062/05

Tenor: hat das Amtsgericht Düsseldorf

auf die mündliche Verhandlung vom 21.04.2006

durch den Richter am Amtsgericht X

für R e c h t erkannt:

Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 2.690,59 nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 21.06.2005 zu zahlen.

Es wird festgestellt, dass der Beklagte verpflichtet ist, dem Kläger die infolge des Vorfalles vom 10.04.2005 entstandenen und noch entstehenden Schäden zu ersetzen.

Die Kosten des Rechtsstreits werden dem Beklagten auferlegt.

Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar.

T a t b e s t a n d : 1

2Der Kläger und der Beklagte spielten am 10.04.2005 im Rahmen des Finales der "1. XXX Amateurmeisterschaft im Eishockey" in gegnerischen Mannschaften. Aufgrund eines vom Beklagten begangenen Checks erlitt der Kläger einen Bruch der rechten Schulter und des rechten Ellenbogens und war kurzzeitig bewusstlos. Er musste in der Diakonie X operiert werden und war anschließend 6 Tage stationär in Behandlung mit anschließender REHA.

Der Kläger ließ sich von Dr. X und Dr. X ein Attest vom 10.05.2005 ausstellen und 3

entrichtete hierfür 46,-- (Anlage K1). Für die vorprozessual in Anspruchnahme seines Prozessbevollmächtigten entstanden Kosten in Höhe von 144,59 €.

4Der Kläger behauptet, der Beklagte habe ihn durch einen außerhalb einer im Rahmen des erlaubten Risikos gedeckten Spielsituation begangenen Check von hinten verletzt. Der Kläger habe den Puck bereits längere Zeit vor dem Check abgespielt gehabt. Der Puck habe sich in einem anderen Spielfelddrittel befunden, als der Beklagte den Kläger von hinten mit voller Wucht gegen die Bande gecheckt habe. Weil er den Puck nicht mehr geführt habe und mit dem Rücken zum Beklagten gestanden habe, habe er nicht mit einem Check gerechnet und sei ungebremst gegen die Bande geschleudert worden. Der Check sei zudem überhart erfolgt.

5Der erlittene Bruch habe verdrahtet werden müssen, so dass zum Zwecke der Entfernung der Drähte eine weitere Operation in ungefähr 6 Monaten erforderlich sei. Nach Auskunft des behandelnden Arztes könne er seinen Arm bis zum Ziehen der Drähte nicht ganz strecken und nur eingeschränkt einsetzen.

6Der Kläger begehrt vom Beklagten Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von mindestens 2.500,-- €.

Der Kläger beantragt, 7

den Beklagten wie im vorliegenden Urteil geschehen zu verurteilen. 8

Der Beklagte beantragt, 9

die Klage abzuweisen. 10

Der Beklagte habe sich ca. 2 m vom Kläger entfernt befunden, als der Kläger den Puck zugespielt bekommen habe. Als der Beklagte das Zuspiel wahrgenommen habe, sei dieser auf den Kläger zugefahren, um ebenfalls in den Besitz des Pucks zu kommen. Der Kläger habe sich unmittelbar nach der Annahme des Pucks umgedreht, so dass er dem Beklagten zugewandt gewesen sei. Der Kläger habe mit dem Puck laufen wollen. In diesem Zeitpunkt sei es zu einem Zweikampf um den Puck und hierbei zu einer Berührung zwischen dem Beklagten und dem Kläger gekommen, der daraufhin auf die Eisfläche gefallen sei und nicht gegen die Bande. Der Beklagte habe den Kläger auch nicht mit voller Wucht gecheckt.

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Es sei auch nur dies ist unstreitig eine kleine Strafe im Sinne einer Zweiminutenstrafe von dem Schiedsrichter X ausgesprochen worden. 11

Bei geringfügiger Regelverletzung sei eine Haftung nicht gegeben. 13

14Das Gericht hat gemäß Beweisbeschluss vom 12.09.2005 (Bl. 33 ff. GA.) Beweis erhoben durch Zeugenvernehmung. Wegen des Ergebnisses der Beweisaufnahme wird auf die Sitzungsprotokolle vom 16.12.2005 (Bl. 48 ff. GA), 03.03.2006 (Bl. 62 ff. GA.) und vom 21.04.2006 (Bl. 76 ff. GA.) verwiesen.

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e : 15

Die Klage ist begründet. 16

I. 17

18Der Kläger hat gegen den Beklagten einen Anspruch auf Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 2.500,00 wegen des Vorfalls vom 10.04.2005 gemäß § 253 Abs. 2 BGB.

19Der Beklagte hat den objektiven Tatbestand einer Körperverletzung dadurch erfüllt, indem er den Kläger durch einen Check zu Fall gebracht hat und der Kläger aufgrund dessen sich die Schulter und den Ellenbogen gebrochen hat.

20Der Beklagte kann sich nicht auf eine Einwilligung des Klägers berufen, weil dieser durch die Teilnahme am Spiel Geschehensabläufe wie den streitgegenständlichen in Kauf genommen habe.

21Die Beteiligung am Eishockey führt bei aller Härte und Kampfbetontheit dieses Sports nicht zu einem Haftungsausschluss wegen Einwilligung in die Verletzung, wie er für gefährliche Autorennen und waghalsige Felskletterei sowie bei Box- und Ringkämpfen erhoben wird (vgl. BGH 5. November 1974, VI ZR 100/73, BGHZ 63, 140). Eishockey ist weit eher mit anderen Wettkampfspielen wie insbesondere Fußball zu vergleichen, so dass nur die für solche Spiele entwickelten Haftungserleichterungen Anwendung finden können (OLG München NJW-RR 1989, 727).

22Nicht jede geringfügige objektive Verletzung einer dem Schutz der Spieler dienenden Spielregel spricht dafür, dass sie fahrlässig geschehen ist. Kampfbedingte Härte, die die Grenzen zur Unfairness nicht überschreitet, ist zulässig. Ein die Gefahr vermeidendes Verhalten muss im gegebenen Falle zumutbar sein (OLG München a.a.O.).

23Die Häufigkeit eines Regelverstoßes kann nur in Zweifelsfällen für seine Geringfügigkeit sprechen. Ist dagegen die Grenze zwischen kampfbedingter Härte zur Unfairness nach den festgestellten Gesamtumständen zweifelsfrei überschritten, so kommt es auf die Häufigkeit und Üblichkeit des Regelverstoßes nicht an (OLG München a.a.O. mit Nachweis).

24Die Beweisaufnahme hat zur Überzeugung des Gerichts ergeben, dass der Kläger vom Beklagten mit sehr großer Wucht zu einem Zeitpunkt, als der Kläger bereits seit mehreren Sekunden den Puck nicht mehr in seinem Besitz hatte und er mit seinem Check nicht mehr zu rechnen brauchte, seitlich gecheckt worden ist.

25Dieses Verhalten des Beklagten verstieß gegen Ziff. 522 des offiziellen Regelbuchs, September 2003, 2. Ausgabe der International Eishockeyförderation, wonach ein Spieler, der in einem Gegenspieler hineinrennt, springt oder unerlaubt ihn körperlich angreift, nach Ermessen des Schiedsrichters eine Strafe wegen Fouls erhält.

26Der oben festgestellte Geschehensablauf steht zur Überzeugung des Gerichts aufgrund der Aussagen der Zeugen X, X, X und X fest.

27Die Zeugen X, X und haben übereinstimmend ausgesagt, der Kläger habe sich bereits seit ca. 2 bis 3 Sekunden nicht mehr im Besitze des Pucks befunden, als der Beklagte ihn seitlich gecheckt hat. Die Zeugin X sprach sogar von 10 Sekunden, wobei es sich hierbei um einen Schätzfehler handeln dürfte. Jedenfalls erschien der Zeugin X der Zeitraum zwischen Puckabgabe durch den Kläger und anschließendem Check sehr

lange.

28Der Zeuge X hat ausdrücklich bekundet, die Situation sei bereits abgeschlossen gewesen und erst dann habe der Beklagte den Kläger gecheckt. Ihm sei es so vorgekommen, als ob der Beklagte schlicht und ergreifend seinen Frust am Kläger habe ablassen wollen. Der Beklagte habe ohne weiteres noch bremsen können und den Check mutwillig durchgeführt, ohne dass es die Spielsituation hergegeben hätte. Auch der Zeuge X hat den Zeitraum zwischen Abgabe des Pucks durch den Kläger und dem Check durch den Beklagten auf 2 bis 3 Sekunden geschätzt, wobei er zudem klargestellt hat, dass es sich um eine für Eishockeyverhältnisse längere Zeit gehandelt hat. Der Zeuge X hatte seine Aufmerksamkeit bereits vorrangig in die Richtung gelenkt, in der sich der Puck nunmehr befand und sah 2 bis 3 Sekunden später im Augenwinkel, wie der Beklagte den Kläger brutal checkte. Auch er hat erklärt, der Beklagte hätte auf jeden Fall noch ausweichen können. Die Zeugin X meinte zwar, bei 2-3 Sekunden handele es sich um keinen langen Zeitraum, aber auch sie gab den Zeitraum von Puckabgabe bis Check mit 2-3 Sekunden an.

29Der vom Beklagten ausgeführte Check war demgemäss in keiner Weise durch die Spielsituation veranlasst. Er erfolgte insbesondere nicht im Rahmen eines Kampfes um den Puck, sondern mutwillig, nachdem der Puck bereits für längere Zeit wieder abgegeben war.

30Das Gericht hält die Aussagen der Zeugen X, X, X und der gegenbeweislich benannten Zeugin X zur Frage, wie lange der Puck bereits abgegeben war, als der Beklagte den Kläger checkte, für glaubhaft. Das Gericht hat nicht den Eindruck gewonnen, dass die oben genannten Zeugen nicht bereit oder nicht in der Lage gewesen wären, wahrheitsgemäße Angaben zu diesem Punkt zu machen. Die Zeugen erweckten nicht den Eindruck, den von ihnen wiedergegebenen Sachverhalt aufzubauschen oder im Interesse des Klägers zu verfälschen. Vielmehr wirkten die obengenannten Zeugen ehrlich um eine wahrheitsgemäße Aussage bemüht.

31Die Überzeugung des Gerichts davon, dass es sich um einen unerlaubten Körperangriff gehandelt hat, wird nicht erschüttert aufgrund der Aussagen der gegenbeweislich benannten Zeugen X, X, X und X.

32Der Zeuge X hatte nur eine blasse Erinnerung an die hier maßgeblichen Geschehensabläufe. Auf näheres Nachfragen schränkte der Zeuge X seine zunächst gemachte Aussage stark ein und räumte ein, genaue Angaben nicht machen zu können. Während der Zeuge zunächst bei seiner Vernehmung geradezu damit herausplatzte, den vom Beklagten schriftsätzlich vorgetragenen Sachverhalt schlagwortartig zu wiederholen, stellte sich bei genauerem Nachfragen heraus, dass der Zeuge zu der hier maßgeblichen Frage, ob der Angriff des Beklagten durch die Spielsituation gerechtfertigt war, nicht beantworten konnte. Der Zeuge X wusste nicht, ob der Kläger gerade den Puck hatte, als er gecheckt wurde oder ob und gegebenenfalls wie lange er ihn bereits wieder abgegeben hatte. Der Zeuge X beantwortete die diesbezüglichen Fragen nach dem Motto, was nicht sein dürfe, könne doch auch nicht so gewesen sein. Aus eigener Anschauung vermochte er zur konkreten Spielsituation keine Angaben zu machen.

Der Zeuge X konnte nicht sehen, was auf dem Spielfeld passiert war. 33

Der Zeuge X konnte ebenfalls keine Angaben dazu machen, ob und wann der Puck 34

abgespielt wurde. Auch er konnte hierzu nur Mutmaßungen anstellen.

35Der Zeuge X hat zwar klipp und klar erklärt, der Beklagte sei vom Kläger nur noch 1 bis 1,5 m entfernt gewesen, als der Kläger den Puck abgespielt habe. Er sehe dies noch bildlich vor sich. Das Gericht vermag dem Zeugen X jedoch keinen Glauben zu schenken. Beim Zeugen X waren sehr deutliche Verharmlosungstendenzen hinsichtlich des streitgegenständlichen Vorfalls in seiner Aussage zu bemerken. Der Zeuge X erweckte den starken Eindruck, seine Aussage möglichst zugunsten des mit ihm befreundeten Beklagten zu gestalten.

36Während der Zeuge zunächst eingangs seiner Aussage noch erklärte, es habe sich um einen "ganz normalen Bodycheck" gehandelt, hat er im weiteren Verlauf seiner Vernehmung gerade das Gegenteil bekundet, indem er erklärt hat, einen solchen Zusammenstoß sehe man nicht alle Tage. Schon dieser Teil der Aussage ist in sich widersprüchlich, da ganz Normales nicht "nicht alle Tage" geschieht.

37Zudem hat der Zeuge verharmlosend erklärt: "Beim Eishockey, da freut man sich, wenn man einen umhaut, das gehört halt dazu." (Nicht wörtlich im Protokoll festgehalten). Der Zeuge hält also offensichtlich jedweden körperlichen Übergriff eines Eishockeyspielers auf einen anderen für gerechtfertigt, völlig gleichgültig, ob der Angriff durch die Spielsituation überhaupt veranlasst und gerechtfertigt ist.

38Das Gericht geht davon aus, dass der Zeuge X aus Gefälligkeit gegenüber dem Beklagten ausgesagt hat, der Beklagte sei nur 1 bis 1,5 m vom Kläger entfernt gewesen, als dieser den Puck abgespielt habe. Das Gericht ist davon überzeugt, dass der Beklagte, als er sich in Anfahrt auf den Kläger befand, noch ca. 2 bis 3 Sekunden, also geschätzt deutlich mehr als 1 bis 1,5 m vom Kläger entfernt war, als dieser den Puck weitergab.

39Unerheblich ist, dass der Schiedsrichter lediglich eine sogenannte kleine Strafe ausgesprochen hat, die Schiedsrichterentscheidung bindet das ordentliche Gericht bei der Entscheidung über zivilprozessuale Ansprüche nicht. Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Schiedsrichter im exakten Zeitpunkt des Unfalls seine Aufmerksamkeit bereits in Richtung Puck lenkte und daher den genauen Hergang des Unfalls nicht beurteilen konnte und aus diesem Grunde nur eine kleine Strafe verhängt hat.

40Auch dass möglicherweise nicht durch die Spielsituation veranlasstes Checking im Eishockeysport üblich sein mag, ändert nichts daran, dass hieraus resultierende Verletzungen nicht mehr vom erlaubten Risiko gedeckt sind. Dies gilt erst recht im vorliegenden Fall, in dem es sich um ein Spiel unter Amateuren handelt. Bei einem solchen Hobbyspiel müssen die Mitspieler umso weniger mit einem derart eklatant regelwidrigen und brutalen Vorgehen, wie es der Beklagte an den Tag gelegt hat, rechnen.

41Die Höhe des Schmerzensgeldanspruchs bestimmt sich nach dessen sogenannter Ausgleichs- und Genugtuungsfunktion. Zum einen soll dem Geschädigten ein gewisser Ausgleich für die von ihm erlittenen Verletzungen und damit verbundenen Beeinträchtigungen gewährt werden, zum anderen soll er eine gewisse Genugtuung erfahren.

42Die objektiven Verletzungen des Klägers waren nicht unerheblich. Er brach sich die Schulter und den Ellenbogen. Aufgrund dessen musste er sich nahezu eine Woche lang im Krankenhaus aufhalten und eine Operation über sich ergehen lassen. Der Beklagte hat auch nicht wirksam bestritten, dass eine weitere Operation notwendig ist. Den insoweit eindeutigen Feststellungen im Attest von Dr. X und Dr. X vom 10.05.2005 ist der Beklagte nicht substantiiert entgegengetreten. In dem Attest ist konkret angegeben, dass mittels dreier Drähte die gebrochenen Knochen wieder zusammengefügt wurden. Dies wurde vom Beklagten bereits nicht ausdrücklich bestritten. Es versteht sich von selbst, dass die Drähte nach einer gewissen Abheilungszeit auch wieder entfernt werden müssen und nicht jahrzehntelang im Körper verbleiben können, ein erneuter operativer Eingriff also erforderlich ist. Dass eine derart gravierende Verletzung der Schulter und des Ellenbogens nicht unmittelbar nach der Operation wieder vollständig ausgeheilt ist, sondern noch geraume Zeit danach Schwierigkeiten macht, ist allgemein bekannt.

43Auch die Genugtuungsfunktion des Schmerzensgeldanspruchs hat vorliegend nicht in den Hintergrund zu treten. Denn der Beklagte handelte nicht lediglich fahrlässig, sondern mindestens mit bedingtem Vorsatz. Aus dem äußeren Ablauf des Unfalls muss gefolgert werden, dass der Beklagte es jedenfalls billigend in Kauf nahm, dass der Kläger die erlittenen Verletzungen davontragen würde. Da der Kläger mit einem Angriff nicht mehr zu rechnen brauchte, war die Gefahr umso größer, dass er durch die Wucht des Checks besonders ungünstig zu Fall kommt und sich hierbei besonders schwerwiegende Verletzungen zuzieht. Diese für den Beklagten ohne weiteres erkennbare und von ihm ernstzunehmende Gefahr hat sich realisiert.

44Das vom Kläger begehrte Schmerzensgeld in Höhe von 2.500,-- ist angesichts der obigen Erwägungen als angemessen anzusehen.

II. 45

46Der Kläger hat gegen den Beklagten einen Anspruch auf Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 190,59 nach § 823 Abs. 1 BGB.

47Infolge der Körperverletzung entstanden der Höhe nach unstreitige Attestkosten von 46,00 sowie Anwaltskosten in Höhe von 144,59 €.

Diese hat der Beklagte ebenfalls zu erstatten. 48

III. 49

Auch der vom Kläger gestellte Feststellungsantrag ist begründet. 50

51Der Kläger hat gegen den Beklagten einen Anspruch auf Feststellung dahingehend, dass der Beklagte verpflichtet ist, dem Kläger die infolge des Vorfalles vom 10.04.2005 entstandenen und noch entstehenden Schäden zu ersetzen. Da bei schwerwiegenderen Körperverletzungen sich häufig auch nach längerer Zeit noch Folgeschäden herausstellen können, hat der Kläger das erforderliche Rechtsschutzbedürfnis für die von ihm begehrte Feststellung.

Der Zinsanspruch ergibt sich aus § 291 BGB. 52

Die Nebenentscheidungen folgen aus den §§ 91 Abs. 1, 709 ZPO. 53

Streitwert: 3.190,-- €. 54

AG Düsseldorf: arbeitskraft, vergütung, einspruch, aktiengesellschaft, verfügung, provision, vollstreckbarkeit, stillschweigend, form, anstellung

51 C 8004/04 vom 25.08.2005

AG Düsseldorf: zahnärztliche behandlung, private krankenversicherung, gerichtsakte, prothese, zahnarzt, versorgung, krankenkasse, dokumentation, anhörung, behandlungsfehler

41 C 147/07 vom 04.04.2008

AG Düsseldorf: versicherungsnehmer, aufklärungspflicht, arbeitslosigkeit, sorgfalt, tarif, initiative, treuepflicht, datum, unterlassen, versicherer

51 C 15000/06 vom 03.05.2007

Anmerkungen zum Urteil