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Schleichwerbung auf Wikipedia: Unternehmen müssen Vorsichtig sein!
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 04.11.2012
- Inhalt
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- ist im Bereich des Wettbewerbsrecht aktiv und bearbeitet als Autor im Lexikon IT-Recht 2012 u.a. den Beitrag zum Thema “Werbung im Internet”
- Unternehmen in diesem Fall mit dem Verweis auf die Meinungsfreiheit: Das BVerfG hat sich im Rahmen der
- betrifft den Aufgabenkreis, in dem der Betroffene (etwa als Geschäftsführer) tätig ist (starkes Indiz
- Vorwurf ist, dass das werbliche Handeln nicht als solches erkannt wird. Das ändert sich also in dem
- Moment, in dem auf einen Blick für den unbefangenen Leser klar ist, dass es sich um eine vom
Bundesarbeitsgericht: Wenn Lehrerin Grundschülern den Mund zuklebt ist das ein Kündigungsgrund!
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 03.11.2012
- Inhalt
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- Weise zerstört. In der Sache ist der eigentliche Vorwurf aber noch streitig: Laut Lehrerin ging es um
- nach Vorgehen käme im schlimmsten Fall sogar eine Körperverletzung in Betracht.
- -)Schüler mit einem Streifen Tesafilm verkleben, verstoßen diese damit derart massiv gegen ihre
- Pflichten als Erzieher/in, dass sie gekündigt werden dürfen. Eine Abmahnung bedarf es in einem solchen
- beklagten Land schon die erstmalige Hinnahme nicht zuzumuten wäre”. Das Vertrauen in ihren nötigen
Änderung des Urheberrechts: Musik nun 70 Jahre geschützt?
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 02.11.2012
- Inhalt
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- kommen – dazu recht anschaulich Kai Biermann in der ZEIT.
- Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der “Musikkompositionen mit Text
- -Richtlinie, in den §65 UrhG folgender neuer Absatz (als dritter Absatz) eingefügt werden: (3) Die
- Schutzdauer einer Musikkomposition mit Text erlischt 70 Jahre nach dem Tod des Längstlebenden der folgenden
- die betreffen- de Musikkomposition mit Text geschaffen wurden. Dies gilt unabhängig davon, ob diese
Urteil: Impressumspflicht auch für “Baustellenseite” – aber…
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 03.11.2012
- Inhalt
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- der Firma X”. Und wer noch dazu einen PDF-Flyer mit Werbung hinterlegt, der verhält sich wiederum
- geschäftsmäßigen Betrieb im Sinne des §5 TMG zu erkennen. Also bereits im “Hier startet bald die
- Bagatellklausel im UWG zu lösen, was eine Einzelfallentscheidung weiter ermöglicht. Fazit: Eine reine
- Baustellenseite oder gar eine leere Seite ohne irgendeinen (grafischen) Inhalt wird auch in Zukunft
- keiner Impressumspflicht unterliegen. Mit jedem zusätzlichen Hinweis steigt aber die
Abmahnung der Wettbewerbszentrale wegen Verwendung von “Praxisgemeinschaft”
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 07.11.2012
- Inhalt
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- Recht ist das Landgericht davon ausgegangen, daß die in einer Werbeanzeige verwendete Bezeichnung
- wettbewerbswidrige – Werbung im Sinne von § 3 UWG dar, daß in der [...] Werbeanzeige für die unter dem
- Namen des Beklagten zu 1. und des Geschäftsführers der Beklagten zu 2. sowie mit den Zusätzen
- “Chirogymnast” bzw. “Heilpraktiker” betriebene Praxis mit der Bezeichnung “Praxis für Naturheilverfahren
- ” geworben worden ist. [...] Der irreführende Charakter der Angabe “Praxis für Naturheilverfahren
Digital am Arbeitsplatz: Arbeitgeber darf in Chat-Protokollen schnüffeln
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 31.10.2012
- Inhalt
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- Arbeitnehmer mit dem LAG einfach damit rechnen muss, dass die “Spuren die er hinterlässt” in einem
- Das Landesarbeitsgericht Hamm (14 Sa 1711/10) hat entschieden, dass der Chef sprichwörtlich in Chat
- -Protokollen schnüffeln darf – wenn er es vorher angekündigt hat. Es ist dabei für das LAG
- gleichgültig, ob vielleicht gegen einer der vielen Verbotsvorschriften verstoßen wurde, die in Betracht
- gegebener Notwendigkeit die Daten einsehen kann, die der Mitarbeiter anlegt oder mit anderen
Im Fokus: Dürfen Handy-Bewegungsdaten verkauft werden?
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 31.10.2012
- Inhalt
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- allerdings kaum behandelt, vielmehr wird – m.E. zu Recht – direkt rechtspolitisch gesagt, dass das so
- bei bestimmten Daten eine echte Anonymisierung gar nicht möglich ist. In der Vergangenheit wurde es
- Die Unterscheidung in Bestandsdaten und Verkehrsdaten ist nicht rein dogmatisch: Bestandsdaten dürfen
- Diensten mit Zusatznutzen im dazu erforderlichen Maß und im dazu erforderlichen Zeitraum (dazu §98
- Premiumdienste (dazu Punkt 81 in der Begründung zum Gesetzentwurf). Auch dies hat nichts mit dem Massenhaften
Wettbewerbsrecht: Mogelpackung ist wettbewerbsverstoß
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 09.12.2012
- Inhalt
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- Marktverhaltsvorschrift im Sinne des §4 Nr.11 UWG, ein Verstoß somit ein abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß. Zum Thema bei uns: Lebensmittel in der Werbung
- Eine “Mogelpackung”, also eine Lebensmittelverpackung die mehr Inhalt vortäuscht als da ist, ist
- ein wettbewerbsverstoß und kann abgemahnt werden, so das OLG Karlsruhe (4 U 156/12). Hintergrund ist
- §7 II EichG, demzufolge Fertigpackungen so gestaltet und gefüllt sein müssen, dass keine größere
- Füllmenge vorgetäuscht wird als tatsächlich vorhanden ist. Diese Vorschrift ist zudem eine
Filesharing-Abmahnung: Abmahnung der .rka namens Koch Media
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 26.11.2012
- Inhalt
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- Zeitpunkte des Anbietens dokumentiert die geforderte Summe ist recht beachtlich, mal sind es 800 Euro
- oder einfach vermehrt Leute hier anfragen kann ich nicht beurteilen, jedenfalls ist es durchaus eine
- in einiger Hinsicht bemerkenswert: In den mir vorliegenden Abmahnungen sind immer gleich mehrere
- des kleineren Betrages eine am Ende im Ergebnis noch höhere Forderung. Daher: Vorsichtig und
- umsichtig agieren. Diese Abmahnungen haben es sprichwörtlich in sich.
BGH zur Schuldunfähigkeit überzeugter Nazis im Wahn
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 25.09.2012
- Inhalt
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- Der Bundesgerichtshof (3 StR 33/12) hatte sich mit der Schuldunfähigkeit eines Angeklagten zu
- beschäftigte Gericht kam im Ergebnis zu der Überzeugung, “dass der Angeklagte nicht mehr habe
- gerade deswegen eine Schuldunfähigkeit nicht ausgeräumt ist. Vielmehr sind nun ausdrückliche
- Feststellungen nötig, warum eine Schuldunfähigkeit ausgeschlossen sein soll. Mit dem BGH [...] bedurfte es
- angesichts der getroffenen Feststellungen einer näheren Begründung, wieso der Angeklagte in den
Abmahnung & Facebook-Impressum: Nun Abmahnung wegen gewerblichem Facebook-Accounts!
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 13.11.2012
- Inhalt
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- nur Konkurrenten in diesem Bereich mit Abmahnungen rechnen müssen und nicht jeder der eine
- , wenn man dort u.a. liest: … es zu unterlassen … im geschäftlichen Verkehr / in Medien Werbeanzeigen
- Impressum vorhanden ist, sondern vielmehr, dass ein Account (also keine Facebook-Seite) durch eine
- Gewerbetreibender geführt wird. Dass generell ein Impressum vermisst wird, wird nur in einem Nebensatz erwähnt
- Zarembski ist für meinen Geschmack etwas kurz gehalten, aber um ersten nachfragen zu begegnen – diesen
Schnittstellen im Rettungsdienst
Rechtsexperte Dr. Andreas Staufer vom 13.11.2012
- Inhalt
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- und aktuelle Fragen des Rettungsdienstrechts sowie des Rechts der präklinischen Notfallmedizin zu
- Schnittstellen im Rettungsdienst erschienen (SK Verlag). Beitrag von Rechtsanwalt Dr. Andreas
- Rettungsdienstrecht. Juristen, Rettungsdienstler und Ärzte kamen in Düsseldorf zusammen, um über bedeutsame
- , dass alle mit dem Rettungsdienst aus unterschiedlichen Blickwinkeln befassten Berufsgruppen zu Wort
- . Zu den behandelten Themen gehören u.a.: die aktuelle Finanzierungsgrundlage des Rettungsdienstes in
Hausrecht & Fotorecht: Fotoverbot durch das Hausrecht?
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 27.10.2012
- Inhalt
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- Kunstfreiheit Pressefreiheit und Kunstfreiheit können in vielfacher Weise mit dem Hausrecht von
- , die Bahnwaggons der deutschen Bahn besprühten. Eine Entscheidung die – zu Recht – viel Kritik, aber
- der Verbreitung führt. Vielmehr ist das Informationsverlangen der Öffentlichkeit immer mit dem
- Recht des Betriebs abzuwägen. Dies entspricht der klaren Rechtsprechung des BVerfG (1 BvR 2252/04
- , dass das Fotografieren etwa in Supermärkten, zur Dokumentation von Rechtsverstößen, “erlaubt” ist
Neuer Trend bei Abmahnungen: Abmahnungen per E-Mail
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 30.10.2012
- Inhalt
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- zu geben scheint – immer mehr Rechtsanwälte verschicken die Abmahnungen – sei es in
- Abmahnung per Mail! Wichtig ist, dass man auf die Details achten muss, speziell wenn der (angeblich
- ) abgesendete Brief hinterher gar nicht ankommt – wenn die Mail da ist, ist die Abmahnung zugegangen und man
- hat zu reagieren. Meines Erachtens das grösste Problem ist, dass früher solche Schreiben eher den
- Verdacht eines Fakes mit sich brachten, dies muss heute relativiert werden. Daher: Abmahnungen per
dpa-”Abmahnungen”: Auch nicht-kommerzielle Anbieter?
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 13.12.2012
- Inhalt
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- Rechtsanwalt Stadler hat in seinem Blog vor einiger Zeit über die Abmahnungen der Kanzlei KSP
- Namens der dpa berichtet, zu finden hier. Interessant war sein Update am Ende des Artikels, in dem man
- Aussage würde ich mit Blick auf hier betreute Angelegenheiten so nicht unterschreiben – wobei
- natürlich Auslegungssache ist, was man als “kommerzielle Anbieter” versteht. Jedenfalls habe ich unter hier
- Prüfung bzw. Rücksprache mit der dortigen Mandantschaft (dpa). Nachdem man dann erstmal eine Vollmacht