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Neues zum Auskunftsanspruch: Telekom muss Auskunft geben
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 10.05.2011
- Inhalt
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- zivilrechtlichen Auskunftsanspruch gegen Foren-Betreiber hat (dazu hier lesen). Aber: Damit ist der
- Auskunftsanspruch nicht generell in Frage gestellt, wie nun das AG Bonn (104 C 593/10) klar stellte
- . Hintergrund war, dass der Nutzer wohl der Vater des Kindes ist, der – der Mutter namentlich unbekannt
Kein Fahrverbot: Toleranzabzug beim Rotlichtverstoß
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 13.05.2011
- Inhalt
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- Haltelinie. Dabei ist der bestmögliche Abzug (0,4 Sekunden) vom AG Konstanz angewendet worden. Im Ergebnis
- konkrete “Blitzer” die zeitlichen Abstände in 0.1-Sekunden-Schritten erfasste, was wiederum mit den
- Wer “bei Rot über die Ampel” fährt, erhält nicht automatisch ein Fahrverbot: Im Regelfall erst beim
- vergangen ist vom Überfahren der Haltelinie bis zum Überfahren der Induktionsschleife hinter der
- Bemessung der relevanten Rotlichtzeit wegfällt. Da vorliegend vom Gericht im Ergebnis ein
Trotz negativer Haarprobenanalyse – Fahrerlaubnisentzug wegen Kokainkonsum
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 13.05.2011
- Inhalt
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- Zu Recht hat die zuständige Fahrerlaubnisbehörde einem Mann aus Rheinhessen (Antragsteller) wegen
- Fahrerlaubnis zu Recht entzogen worden sei. Die Haarprobenanalyse sei nicht geeignet, die nach
- des Konsums von Kokain trotz einer negativen Haarprobenanalyse mit sofortiger Wirkung die
- Fahrerlaubnis entzogen. So die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz in folgendem Fall: Der Antragsteller
- Antragsteller eine Haaranalyse vor, nach der im untersuchten 15 cm langen Haarabschnitt keine Hinweise
AGG: Keine Benachteiligung wegen falscher Anrede im Ablehnungsschreiben
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 13.05.2011
- Inhalt
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- Ablehnungsschreiben enthaltene falsche männliche Anrede ist, reicht das nicht, so das Arbeitsgericht Düsseldorf
- Wenn das einzige Indiz für eine Benachteiligung in einem Bewerbungsverfahren eine im
- unterlaufen ist, kann daraus nicht mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit geschlossen werden, dass
- war. Ein schlichter Fehler in der Sachbearbeitung ist dann nach wie vor genauso wahrscheinlich
- der Fehler unterlaufen ist. Letztlichkommt es darauf an, ob eine schlicht mangelnde Sorgfalt in der
Vorlage des EUGH zur Steuerfreiheit der Umsätze eines Pflegedienstes
Rechtsanwalt Dr. Andreas Staufer vom 10.05.2011
- Inhalt
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- steuerfrei die mit dem Betrieb der Einrichtungen zur ambulanten Pflege verbundenen Umsätze, wenn im
- vorangegangenen Kalenderjahr die Kosten der Pflege in mindestens zwei Drittel der Fälle von den
- Bundesfinanzhof stellt nun dem Europäischen Gerichtshof die Frage, ob diese Vorschrift mit dem Unionsrecht
- Bedeutung ist. Gemäß § 4 Nr. 18 UStG hat der Gesetzgeber dieselben Leistungen unter anderen
Skimming weiter aktuell
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 11.05.2011
- Inhalt
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- hoch ist – gerade in stärker frequentierten Banken – die mit Kamera erspähte PIN der an der Tür
- Das berüchtigte “Skimming” ist weiter aktuell, wie das BKA in einer Pressemitteilung deutlich macht
- verschiedene Geldautomaten und geschätzt 190.000 Kartenkunden. Was genau “Skimming” ist, habe ich in einer
- Kartenterminals in Geschäften Mangelware. Zwar gab es im Jahr 2010 wieder Versuche in dieser Art, die
- : Im letzten Jahr wurden 3.183 Angriffe auf Geldautomaten registriert, betroffen waren 1.765
Werberecht: Einwilligung in Werbung muss ausdrücklich erfolgen
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 11.05.2011
- Inhalt
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- gesonderte – nur auf die Einwilligung in die Werbung mit einem Telefonanruf bezogene
- Der Bundesgerichtshof (I ZR 38/10) hat klar gestellt, dass eine Einwilligung in Werbung “eine
- – Zustimmungserklärung des Betroffenen” voraussetzt. Das heisst, eine zusammengesetzte Klausel, etwa in dieser Art Tel
- . (z.B. zur Gewinnbenachrichtigung u. für weitere interessante telef. Angebote der [Beklagten]). ist
- Werbung mit “elektronischer Post” und nun klargestellt, dass dieser Grundsatz auch für
Werberecht: “Made in Germany” nur, wenn auch in Deutschland hergestellt
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 18.05.2011
- Inhalt
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- Das OLG Düsseldorf (I-20 U 110/10 – im Nachgang zu LG Düsseldorf, 2a O 12/10) hat sich mit der
- beliebten Produktaussage “Made in Germany” beschäftigt und festgestellt, dass es zur Werbung mit “Made
- in Germany” notwendig ist, dass “alle notwendigen Herstellungsschritte in Deutschland erfolgt sind
- Kaufhäuser und Shop-Betreiber im Rahmen ihrer Werbung mit dem Thema geographischer Angaben
- ”. Bei Artikeln, die – wie in diesem Fall – vornehmlich in China gefertigt werden, kann das nicht mehr
Vergleich im Prozess um Vergütung für Kartenlegen
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 18.05.2011
- Inhalt
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- laut OLG Stuttgart wie folgt dar: Die Klägerin ist als Selbständige mit Gewerbeanmeldung tätig und
- Beziehungsprobleme ausgelösten Lebenskrise stieß der Beklagte im September 2007 im Internet auf die Klägerin. In der
- Der Rechtsstreit um die Vergütung für das Kartenlegen (in der Variante der Voraussage der Zukunft
- bietet Lebensberatung „Lifecoaching“ insbesondere durch Kartenlegen an. In einer durch
- Folgezeit legte die Klägerin den Beklagten am Telefon in vielen Fällen zu verschiedenen – privaten
Bundesgerichtshof zu Markenparfümimitaten
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 06.05.2011
- Inhalt
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- auch ohne Benutzung von Vergleichslisten untersagt werden soll, ist die Klage in den Vorinstanzen
- sich die beanstandete Werbung an verschiedene Verkehrskreise, reicht es für die Unlauterkeit aus, wenn
- heute entschieden, dass der Handel mit Markenparfümimitaten nicht als unlautere vergleichende Werbung
- erfolgt, sondern lediglich Assoziationen an die Originale geweckt werden. Die Beklagten bieten im
- teurerer Markenparfüms ähnelt. Dabei hatten sie zunächst Bestelllisten verwendet, in denen den
Sturz im Bus beim Anfahren: Kein Schadensersatz
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 24.06.2011
- Inhalt
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- Verschulden (etwa durch einen schlecht gewählten Stand) vorlag. Letztlich ist die Entscheidung im Gesamtbild
- dafür sorgen, sich im Fahrzeug stets einen festen Halt zu verschaffen. Dies gilt auch beim Anfahren, es
- Vorsicht des Fahrgastes zurückzuführen ist Das bedeutet: Wer als “normaler Fahrgast” (also ohne
- erkennbaren Gebrechen) in einem Bus stürzt, soll von sich aus beweisen müssen, dass kein eigenes
Branchenbuch-Anbieter: Neue Entscheidungen aus Hamburg & Heilbronn
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 24.06.2011
- Inhalt
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- die Anfechtung ermöglichte. Die Entscheidung ist mit den konkreten Umständen nicht
- Formular bereits mit dessen Daten vorausgefüllt hat. Eine derartige Vorgehensweise ist geeignet, bei
- bzw. verlängert werden. Letztlich deutet das LG Hamburg – in Übereinstimmung mit dem AG Bonn – an
- , darf sich nicht wundern, wenn das Kind dann wahrscheinlich zur Gänze in den Brunnen gefallen ist
- ( 309 S 66/10) hat entschieden, das in einem konkreten Fall eine Täuschungshandlung erkannte und somit
Vorsicht vor unseriösen Gewinnversprechen
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 23.06.2011
- Inhalt
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- Postfächer im Selfkant, über die gleich mehrere Absender fungierten. Interessant ist auch ein
- wohl ködern möchte. Das entsprechende Unternehmen ist mir schon seit 2006 bekannt, dabei gibt es zwei
- keinen Rückforderungsgrund (§214 II BGB). Insofern gilt für Sie: Vorsicht walten lassen. Seien Sie bei
Werberecht: Meinungsäußerungsfreiheit schlägt Werbeverbot
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 24.06.2011
- Inhalt
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- private Krankenkasse, die in ihrer Werbung recht harsch gesetzliche Krankenkassen anging. Nach
- verstoßende Werbung kann jedoch gerechtfertigt sein, wenn die wirksame Ausübung des Rechts auf freie
- Meinungsäußerung eine bestimmte Aussage oder Darstellungsweise erfordert Im konkreten Fall ging es um eine
- : Dennoch durften Sie getroffen werden. Denn die Äußerungen, getroffen in einer grossflächigen
- Ergebnis, dass die streitbefangene Anzeige ersichtlich nicht in erster Linie Verbraucher zu einer
Werberecht: Nachträgliche Verlängerung von befristeten “Rabattaktionen” wettbewerbswidrig
Rechtsanwalt Jens Ferner vom 24.06.2011
- Inhalt
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- Wer kennt es nicht: Man geht durch die Stadt und an jeder Ecke prangt in Schaufenstern das
- unvermeidliche “Sale”-Schild. Gemeint ist, dass es für einen bestimmten Zeitraum (ausgesuchte) Waren
- günstiger gibt. Sei es, um Kunden in das Geschäft zu locken, oder einfach Ausschuss-Ware loszuwerden
- nicht hinterher verlängern. Dabei ist es gleichgültig, ob man die Verlängerung von Anfang an vor
- eine Irreführung die auch von wettbewerblicher Relevanz ist: Der Verbraucher, der irrtümlich meint