§ 3 Verbote für nicht besonders geschützte Tierarten - BArtSchV 2005

Verordnung zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten

Verbote für nicht besonders geschützte Tierarten BArtSchV 2005 - Verbote für nicht besonders geschützte Tierarten

(1) Die Besitz- und Vermarktungsverbote des § 44 Absatz 2 Satz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes gelten nach § 44 Absatz 3 Nummer 2 des Bundesnaturschutzgesetzes für lebende Tiere folgender Arten:

Castor canadensisAmerikanischer Biber
Chelydra serpentinaSchnappschildkröte
Macroclemys temminckiiGeierschildkröte
Sciurus carolinensisGrauhörnchen.

Die Regelung des § 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 des Bundesnaturschutzgesetzes bleibt unberührt.

(2) Es ist verboten,

1.
lebende Tiere der im Absatz 1 Satz 1 genannten Arten anzubieten, zur Abgabe vorrätig zu halten, feilzuhalten oder an andere abzugeben,
2.
Tiere der in Absatz 1 Satz 1 genannten Arten zu züchten.

(3) Absatz 2 Nr. 2 gilt nicht für Tierhaltungen unter zoologisch fachkundiger Leitung, die ganz oder überwiegend juristischen Personen des öffentlichen Rechts gehören.

Jur. Abkürzung
BArtSchV 2005
Pub. Abkürzung
BArtSchV
Kurztitel
Bundesartenschutzverordnung
Langtitel
Verordnung zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten
Veröffentlicht
16.02.2005
Standangaben
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 10 G v. 21.1.2013 I 95
Fundstellen
2005, 258 (896): BGBl I