§ 11 Ausgangsstoffe - ApoBetrO 1987

Verordnung über den Betrieb von Apotheken

Ausgangsstoffe ApoBetrO 1987 - Ausgangsstoffe

(1) Zur Herstellung von Arzneimitteln dürfen nur Ausgangsstoffe verwendet werden, deren ordnungsgemäße Qualität festgestellt ist. Auf die Prüfung der Ausgangsstoffe finden die Vorschriften des § 6 Absatz 1 und 3 entsprechende Anwendung.

(2) Werden Ausgangsstoffe bezogen, deren Qualität durch ein Prüfzertifikat nach § 6 Abs. 3 nachgewiesen ist, ist in der Apotheke mindestens die Identität festzustellen. Das Prüfzertifikat soll auch Auskunft über die GMP-konforme Herstellung des Ausgangsstoffs geben, soweit es sich um einen Wirkstoff handelt. Die Verantwortung des Apothekenleiters für die ordnungsgemäße Qualität der Ausgangsstoffe bleibt unberührt. Über die in der Apotheke durchgeführten Prüfungen sind Aufzeichnungen mit Namenszeichen des prüfenden oder die Prüfung beaufsichtigenden Apothekers zu machen.

(3) Werden Arzneimittel, die keine Fertigarzneimittel sind, zur Herstellung anderer Arzneimittel bezogen, gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend.

Jur. Abkürzung
ApoBetrO 1987
Pub. Abkürzung
ApBetrO
Kurztitel
Apothekenbetriebsordnung
Langtitel
Verordnung über den Betrieb von Apotheken
Veröffentlicht
09.02.1987
Standangaben
Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 26.9.1995 I 1195;
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1a G v. 21.11.2016 I 2623
Hinweis: Änderung durch Art. 7 G v. 20.12.2016 I 3048 (Nr. 63) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
Hinweis: Änderung durch Art. 8 G v. 20.12.2016 I 3048 (Nr. 63) noch nicht berücksichtigt
Fundstellen
1987, 547: BGBl I