§ 5 Ermittlung der Emissionen - BImSchV 11 2004

Elfte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Emissionserklärungen)

Ermittlung der Emissionen BImSchV 11 2004 - Ermittlung der Emissionen

(1) Emissionen sind wie folgt zu ermitteln:

1.
Messungen (M) als fortlaufend aufgezeichnete Messungen oder repräsentative Einzelmessungen, insbesondere aufgrund von Anordnungen nach § 26 oder § 28 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes,
2.
Berechnungen (C) auf der Basis von begründeten Rechnungen unter Verwendung von Emissionsfaktoren, Energie- und Massenbilanzen oder Analysenergebnissen,
3.
Schätzungen (E) auf der Basis von Massenbilanzen, Messergebnissen oder Leistungs- oder Auslegungsdaten von gleichartigen Anlagen, sofern Leistung oder Kapazität sowie Betriebsbedingungen vergleichbar sind oder durch Schätzungen auf der Basis vergleichbarer Grundlagen. Messungen, Berechnungen und Schätzungen sind als gleichberechtigt anzusehen.

(2) In der Emissionserklärung ist anzugeben, nach welchen Verfahren die Emissionen ermittelt worden sind. Auf Verlangen der zuständigen Behörde sind die Einzelheiten des Ermittlungsverfahrens anzugeben. Die Unterlagen sind mindestens vier Jahre nach Abgabe der Erklärung aufzubewahren.

Jur. Abkürzung
BImSchV 11 2004
Pub. Abkürzung
11. BImSchV
Langtitel
Elfte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Emissionserklärungen)
Veröffentlicht
29.04.2004
Standangaben
Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 5.3.2007 I 289
Stand: zuletzt geändert durch Art. 8 Abs. 2 V v. 2.5.2013 I 1021
Hinweis: Änderung durch Art. 2 V v. 9.1.2017 I 42 (Nr. 3) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
Fundstellen
2004, 694: BGBl I