Urteil des BGH vom 28.10.2004, III ZR 205/03

Aktenzeichen: III ZR 205/03

Leitsatzentscheidung

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

I ZB 28/02

vom

10. Oktober 2002

in dem Rechtsstreit

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. Oktober 2002 durch

den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Ullmann und die Richter Dr. v. Ungern-

Sternberg, Prof. Starck, Prof. Dr. Bornkamm und Dr. Büscher

beschlossen:

Die Beschwerde gegen den Beschluß des 13. Zivilsenats des

Oberlandesgerichts Celle vom 29. Juli 2002 wird auf Kosten der

Verfügungsbeklagten als unzulässig verworfen.

Gründe:

Die außerordentliche Beschwerde ist nicht statthaft.

Nach der Neuregelung des Beschwerderechts durch das Zivilprozeßreformgesetz vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1887, 1902 ff.) ist der Zugang zum

Bundesgerichtshof ausschließlich in den Fällen des § 574 Abs. 1 ZPO statthaft.

Ein außerordentliches Rechtsmittel zum Bundesgerichtshof ist auch dann nicht

gegeben, wenn die angefochtene Entscheidung greifbar gesetzwidrig sein sollte

(vgl. BGH, Beschl. v. 7.3.2002 - IX ZB 11/02, NJW 2002, 1577; ferner BVerwG

NJW 2002, 2657).

Die Kostenentscheidung folgt aus § 97 Abs. 1 ZPO. Der Beschwerdewert

entspricht dem Differenzbetrag der Kosten nach dem festgesetzten höheren

und dem angestrebten niedrigeren Streitwert.

Die Vorschrift des § 25 Abs. 4 Satz 1 GKG findet im vorliegenden Fall

keine Anwendung (vgl. BGH, Beschl. v. 22.2.1989 - IVb ZB 2/89 = BGHR GKG

§ 25 Abs. 3 Satz 1, Gebührenbefreiung 1; Beschl. v. 11.10.2000 - VIII ZB 18/00,

Umdruck S. 2).

Ullmann v. Ungern-Sternberg Starck

Bornkamm Büscher

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