Urteil des BGH vom 10.06.2008, VI ZR 10/08

Entschieden
10.06.2008
Schlagworte
Zpo, Fahrer, Zoll, Notwendigkeit, Ladung, 1958, Verkehrssicherheit, Begründung, Streitwert, Autobahn
Urteil herunterladen

Abschrift

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

VI ZR 10/08

vom

10. Juni 2008

in dem Rechtsstreit

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. Juni 2008 durch die

Vizepräsidentin Dr. Müller, den Richter Dr. Greiner, die Richterin Diederichsen, die

Richter Pauge und Zoll beschlossen:

Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in

dem Urteil des 14. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom

12. Dezember 2007 wird zurückgewiesen, weil sie nicht aufzeigt, dass

die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat oder die Fortbildung

des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine

Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert 543 Abs. 2 S. 1 ZPO).

Die Beantwortung der Frage, ob ein Liegenbleiben im Sinne des

§ 15 StVO oder ein verkehrswidriges Halten im Sinne des § 18

Abs. 8 StVO vorliegt, wenn ein Fahrer seinen LKW auf dem

Seitenstreifen einer Autobahn anhält, um die Verkehrssicherheit seines

Fahrzeugs oder der Ladung zu überprüfen, hängt von den Umständen

des Einzelfalls ab. Dabei kann auch zu berücksichtigen sein, ob der

Fahrer die Notwendigkeit dieser Fahrzeugkontrolle selbst zu

verantworten hat (vgl. Senatsurteil vom 9. Dezember 1958 VI ZR

259/57 VersR 1959, 194).

Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 S. 2,

2. Halbs. ZPO abgesehen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens

97 Abs. 1 ZPO).

Streitwert: 38.211,57

Dr. Müller Dr. Greiner Diederichsen

Pauge Zoll

Vorinstanzen: LG Hannover, Entscheidung vom 23.03.2007 - 4 O 310/06 - OLG Celle, Entscheidung vom 12.12.2007 - 14 U 80/07 -

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil