Urteil des BGH vom 15.06.2010, VIII ZR 125/10

Entschieden
15.06.2010
Schlagworte
Beschwerde, Wert, Zpo, Beschwer, Vorschrift
Urteil herunterladen

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

VIII ZR 125/10

vom

15. Juni 2010

in dem Rechtsstreit

Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15. Juni 2010 durch den

Vorsitzenden Richter Ball, den Richter Dr. Frellesen, die Richterinnen Dr. Milger

und Dr. Fetzer sowie den Richter Dr. Bünger

beschlossen:

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in

dem Urteil der 1. Zivilkammer des Landgerichts Köln vom

18. März 2010 wird auf Kosten der Kläger als unzulässig

verworfen.

Wert des Beschwerdegegenstands: 4.612

Gründe:

1Die Beschwerde ist nicht statthaft, weil der Wert der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer 20.000 nicht übersteigt 26 Nr. 8 Satz 1

EGZPO). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer ist Satz 2 dieser

Vorschrift nicht einschlägig, weil das Berufungsgericht die Berufung der Kläger

nicht (als unzulässig) verworfen, sondern (als unbegründet) zurückgewiesen

hat. Überdies ist die Beschwerde entgegen § 78 Abs. 1 Satz 3, § 544 Abs. 1

Satz 2 ZPO nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden und auch aus diesem Grunde unzulässig.

Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. 2

Ball Dr. Frellesen Dr. Milger Dr. Fetzer Dr. Bünger

Vorinstanzen: AG Köln, Entscheidung vom 27.05.2008 - 201 C 12/08 - LG Köln, Entscheidung vom 18.03.2010 - 1 S 195/08 -

Urteil vom 29.09.2016

X ZR 58/14 vom 29.09.2016

Urteil vom 06.10.2016

I ZR 97/15 vom 06.10.2016

Urteil vom 09.11.2016

5 StR 425/16 vom 09.11.2016

Anmerkungen zum Urteil