Urteil des BGH vom 22.02.2006, 5 StR 596/05

Entschieden
22.02.2006
Schlagworte
Stpo, Erpressung, Raum, Falschbeurkundung, Gabe, Berlin, Strafsache
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5 StR 596/05

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom 22. Februar 2006 in der Strafsache

gegen

wegen Betruges u. a.

Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 22. Februar 2006

beschlossen:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 29. August 2005 wird nach § 349 Abs. 2

StPO als unbegründet verworfen, jedoch mit der Maßgabe

349 Abs. 4 StPO), dass aus den Gründen der Antragsschrift des Generalbundesanwalts vom 17. Januar 2006

a) der Angeklagte der mittelbaren Falschbeurkundung, des

Betruges in Tateinheit mit Urkundenfälschung in sechs

Fällen (Fälle II.2 Nrn. 1 8, 11, 12, 14, 16 19, Fall II.2

Nr. 21, Fälle II.2 Nrn. 9, 10, 13, 15, 20, Fälle II.2 Nrn. 22

25, Fälle II.2 Nrn. 26 39 und Fälle II.2 Nrn. 40 53 der

Urteilsgründe), sowie der versuchten räuberischen Erpressung in zwei Fällen, dabei in einem Fall in Tateinheit

mit Führen einer halbautomatischen Kurzwaffe, schuldig

ist;

b) die Einzelfreiheitsstrafen in den Fällen des Betruges in

Tateinheit mit Urkundenfälschung jeweils neun Monate

betragen; die Gesamtfreiheitsstrafe bleibt bestehen.

Der Angeklagte hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Harms Häger Raum

Brause Schaal

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil