Urteil des BGH vom 24.04.2002, 2 StR 86/02

Entschieden
24.04.2002
Schlagworte
Schuldspruch, Bedrohung, Beleidigung, Strafzumessung, Nachteil, Grund, Antrag, Anhörung, Stpo, Nachprüfung
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

2 StR 86/02

vom

24. April 2002

in der Strafsache

gegen

wegen gefährlicher Körperverletzung u.a.

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführerin am 24. April 2002 gemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen:

Die Revision der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts

Mainz vom 23. November 2001 wird als unbegründet verworfen,

da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben

hat.

Die Beschwerdeführerin hat die Kosten des Rechtsmittels und die

der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Ergänzend ist zu bemerken:

Die vom Generalbundesanwalt beantragte Schuldspruchberichtigung ist

nicht veranlaßt. Die Feststellungen tragen den Schuldspruch, weil die Angeklagte auch im Fall I, 2 tateinheitlich zur Bedrohung eine Beleidigung began-

gen hat. Daß diese in den Urteilsgründen bei der rechtlichen Würdigung und

der Strafzumessung nicht ausdrücklich hervorgehoben wird, gefährdet den

Schuldspruch nicht.

Jähnke Detter Bode

Otten Elf

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil