Urteil des BGH vom 05.10.2000, 5 StR 57/01

Entschieden
05.10.2000
Schlagworte
Beurteilung, Ergebnis, Gesamtstrafe, Annahme, Abgabe, Stpo, Strafsache
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5 StR 57/01

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom 13. März 2001 in der Strafsache

gegen

wegen gewerbsmäßiger unerlaubter Abgabe von Betäubungsmitteln

an Minderjährige u. a.

Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 13. März 2001

beschlossen:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Zwickau vom 5. Oktober 2000 wird nach § 349

Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu

tragen.

Es beschwert den Angeklagten nicht, daß das Landgericht ungeachtet

des jeweils engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhanges zwischen den Fällen 16 und 17 sowie zwischen den Fällen 18 und 19 insoweit nicht die naheliegend gebotene Annahme von Bewertungseinheiten erwogen hat. Im Blick auf den gesicherten, hierdurch nicht maßgeblich zu verändernden Schuldumfang ist sicher auszuschließen, daß

die zweite Gesamtstrafe bei abweichender Beurteilung der Konkurrenzen im Ergebnis niedriger zu bemessen wäre.

Harms Basdorf Tepperwien

Gerhardt Brause

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil