Urteil des BGH vom 14.12.2006, I ZR 53/06

Entschieden
14.12.2006
Schlagworte
Zpo, Begründung, Werbung, Wert, Verurteilung, Abschrift, Fortbildung, Sicherung, Beschwerde
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Beglaubigte Abschrift

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

I ZR 53/06

vom

14. Dezember 2006

in dem Rechtsstreit

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 14. Dezember 2006 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter Dr. v. Ungern-Sternberg,

Pokrant, Dr. Bergmann und Gröning

beschlossen:

Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 8. März 2006 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Die Verurteilung im Ausspruch zu 1, letzter Absatz des Tenors, ist, wie sich der Begründung des Verbots der übrigen Werbeaussagen insgesamt entnehmen lässt, ersichtlich darauf gestützt, dass die angegriffene Werbung mit einer empfohlenen Tagesdosis von 10 g Kollagen-Hydrolysat ein irreführendes Wirkungsversprechen darstellt. Von einer näheren Begründung wird im Übrigen gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO abgesehen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens 97 Abs. 1 ZPO).

Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 30.000 festgesetzt.

Bornkamm v. Ungern-Sternberg Pokrant

Bergmann Gröning

Beglaubigt:

Führinger Justizangestellte

Vorinstanzen: LG Heidelberg, Entscheidung vom 14.06.2005 - 11 O 4/05 - OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 08.03.2006 - 6 U 126/05 -

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