§ 2 Beurteilung der Persönlichen Zuverlässigkeit - AuswErlV

Verordnung über die Erlaubnis zur Auswandererberatung

Beurteilung der Persönlichen Zuverlässigkeit AuswErlV - Beurteilung der Persönlichen Zuverlässigkeit

(1) Zur Beurteilung der persönlichen Zuverlässigkeit im Sinne des § 1 Absatz 1 Satz 2 des Auswandererschutzgesetzes hat der Antragsteller mit seinem Antrag folgende Unterlagen vorzulegen:

1.
Lebenslauf,
2.
Kopie des Personalausweises oder des Reisepasses oder im Falle der Staatsangehörigkeit eines anderen Staates eine gleichwertige Unterlage.
Mit dem Antrag auf die Erlaubnis ist nach § 30, auch in Verbindung mit § 30b, des Bundeszentralregistergesetzes ein Führungszeugnis zur Vorlage beim Bundesverwaltungsamt zu beantragen.

(2) Wird der Antrag auf die Erlaubnis von einer selbständig tätigen Person oder von einer juristischen Person für unselbständig beschäftigte Mitarbeiter gestellt, so kann das Bundesverwaltungsamt zusätzlich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes oder bei ausländischen Antragstellern ein vergleichbares Dokument verlangen.

(3) Wird der Antrag auf die Erlaubnis von einer anerkannten gemeinnützigen Organisation für ihre Mitarbeiter gestellt, so ist von dieser ein zum Zeitpunkt der Antragstellung wirksamer Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes vorzulegen.

Jur. Abkürzung
AuswErlV
Pub. Abkürzung
AuswErlV
Kurztitel
Auswandererberatungserlaubnisverordnung
Langtitel
Verordnung über die Erlaubnis zur Auswandererberatung
Veröffentlicht
10.04.2013
Fundstellen
2013, 805: BGBl I