Abschnitt V Nicht anerkannte Auslandsbonds, Entschädigungsansprüche - AuslWBG

Gesetz zur Bereinigung von deutschen Schuldverschreibungen, die auf ausländische Währung lauten

Nicht anerkannte Auslandsbonds, Entschädigungsansprüche AuslWBG - Nicht anerkannte Auslandsbonds, Entschädigungsansprüche

§ 50 Kraftlosigkeit nicht anerkannter Auslandsbonds

(1) Auslandsbonds, die bis zum Ablauf der für sie geltenden Anmeldefristen (§ 21 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2, § 37 Abs. 2) nicht zur Anerkennung angemeldet worden sind oder deren Anmeldung zurückgenommen und vor Ablauf der Anmeldefristen nicht wiederholt worden ist, werden zu diesem Zeitpunkt kraftlos.

(2) Auslandsbonds, die innerhalb der bezeichneten Fristen zur Anerkennung angemeldet worden sind, deren Anerkennung jedoch endgültig abgelehnt worden ist, werden mit der Entwertung nach § 36 Abs. 1, § 48 Abs. 2 kraftlos. Waren die Auslandsbonds nicht nach §§ 23, 40 vorgelegt worden oder läßt sich ihre Entwertung aus einem anderen Grund nicht durchführen, so werden sie zu dem Zeitpunkt kraftlos, zu dem der Auslandsbevollmächtigte oder die Prüfstelle nach den in Satz 1 bezeichneten Vorschriften zur Entwertung befugt wäre, jedoch nicht vor Ablauf der für sie geltenden Anmeldefristen (Absatz 1).

(3) § 6 Abs. 1 bleibt unberührt.

§ 51 Nachträgliche Anerkennung

(1) Auslandsbonds, die nach § 50 Abs. 1 oder nach § 50 Abs. 2 Satz 2 kraftlos geworden sind, können nach näherer Vorschrift des Absatzes 2 nachträglich zur Anerkennung angemeldet werden, wenn die Anmeldeberechtigten die in den §§ 21, 37 bezeichneten Fristen ohne eigenes Verschulden versäumt haben; ein Feststellungsbescheid kann nicht beansprucht werden.

(2) Ein Auslandsbond, dessen Anerkennung nach Absatz 1 beansprucht wird, ist bei der Prüfstelle anzumelden. Die Anmeldung ist in jedem Fall der Kammer für Wertpapierbereinigung vorzulegen. Der Auslandsbond darf nur anerkannt werden, wenn die Ablehnung der Anerkennung auch unter Berücksichtigung der Verhältnisse des Ausstellers eine außerordentliche Härte gegenüber dem Eigentümer des Bonds darstellen würde; die Möglichkeit, Entschädigungsansprüche nach § 52 geltend zu machen, steht für sich allein der Annahme einer außerordentlichen Härte nicht entgegen. Die Anerkennung ist unzulässig, sobald die Rechte, die zur Sicherung der Ansprüche aus dem Auslandsbond begründet worden sind, nach §§ 59 bis 61 freigegeben worden sind. Für die Anmeldung und das Prüfungsverfahren sowie die Anerkennung gelten im übrigen die bei rechtzeitiger Anmeldung anzuwendenden Vorschriften dieses Gesetzes sinngemäß.

(3) Ist ein nachträglich angemeldeter Auslandsbond rechtskräftig anerkannt worden, so gelten die in § 50 Abs. 1, 2 Satz 2 bezeichneten Rechtsfolgen für diesen Auslandsbond als nicht eingetreten.

§ 52 Entschädigungsansprüche für kraftlos gewordene Auslandsbonds

(1) Dem zur Verfügung berechtigten Inhaber eines nach § 50 Abs. 1 oder nach § 50 Abs. 2 Satz 2 kraftlos gewordenen Auslandsbonds steht gegen den Aussteller und solche Dritte, die als Schuldner für die Ansprüche aus Auslandsbonds der betreffenden Art unmittelbar haften, ein Entschädigungsanspruch zu, wenn der Bond bei rechtzeitiger Anmeldung durch den Inhaber oder seine Rechtsvorgänger anerkannt worden wäre und die Versäumung der Anmeldefristen nicht auf eigener grober Fahrlässigkeit beruht. Auf Grund des Entschädigungsanspruchs kann der Berechtigte die Leistungen verlangen, zu denen der Aussteller und die Dritten bei Anerkennung des Auslandsbonds verpflichtet wären; jedoch können Rechte, die zur Sicherung der Ansprüche aus dem Auslandsbond begründet worden sind oder für Umtauschstücke begründet werden, wegen des Entschädigungsanspruchs nicht in Anspruch genommen werden. Der Entschädigungsanspruch kann nicht geltend gemacht werden, soweit die Ansprüche der Inhaber anerkannter Auslandsbonds beeinträchtigt werden würden.

(2) Der Entschädigungsanspruch kann nur geltend gemacht werden, nachdem rechtskräftig festgestellt worden ist, daß seine Voraussetzungen gegeben sind. Für die Feststellung ist ausschließlich die Kammer für Wertpapierbereinigung zuständig, in deren Bezirk der Aussteller seinen Sitz hat. Das Verfahren findet nur auf Antrag statt; die das Verfahren regelnden Vorschriften der §§ 37 bis 48 gelten sinngemäß. Soll der Anspruch gegen einen Dritten geltend gemacht werden, so ist dieser in demselben Umfang wie der Aussteller zu beteiligen und zur Einlegung von Rechtsmitteln befugt.

(3) Die Aussteller und die in Absatz 1 bezeichneten Dritten sind zu angemessenen Rückstellungen für den Fall einer Inanspruchnahme nach Absatz 1 verpflichtet.

§ 53 Entschädigungsansprüche aus Feststellungsbescheiden

(1) Auf Grund eines Feststellungsbescheids (§§ 4, 47 Abs. 5) steht dem Anmelder gegen den Aussteller und solche Dritte, die als Schuldner für die Ansprüche aus Auslandsbonds der betreffenden Art unmittelbar haften, ein Entschädigungsanspruch zu. Für den Entschädigungsanspruch gilt § 52 Abs. 1 Satz 2 und 3. Er kann nur geltend gemacht werden, nachdem der Auslandsbond, auf den sich der Feststellungsbescheid bezieht, nach § 50 kraftlos geworden ist oder, wenn in dem Bescheid kein bestimmter Auslandsbond bezeichnet ist, die für Auslandsbonds der betreffenden Art geltenden Anmeldefristen (§ 21 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2, § 37 Abs. 2) abgelaufen sind.

(2) Der Aussteller und die in Absatz 1 Satz 1 bezeichneten Dritten können verlangen, daß ihre sich aus Absatz 1 ergebenden Verpflichtungen um die Beträge gekürzt werden, die sie an Inhaber von Auslandsbonds zahlen müssen, obwohl für die Bonds Feststellungsbescheide erteilt worden sind. Die Kürzungen sind zunächst an Entschädigungsansprüchen aus solchen Feststellungsbescheiden vorzunehmen, in denen der in Verlust geratene Auslandsbond nur nach seinen allgemeinen Merkmalen bezeichnet ist, im übrigen im gleichen Verhältnis. Kürzungen sind insoweit unzulässig, als der Aussteller oder die Dritten durch die Auswirkungen dieses Gesetzes bereichert sind.

(3) Die Erteilung eines Feststellungsbescheids schließt die spätere Anerkennung des ihm zugrunde liegenden Auslandsbonds oder die Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen nach § 52 nicht aus.

(4) Die nähere Regelung der in den Absätzen 1, 2 bezeichneten Ansprüche und Befugnisse bleibt einem besonderen Gesetz vorbehalten. Bevor dieses Gesetz erlassen ist, sind der Aussteller und die in Absatz 1 Satz 1 bezeichneten Dritten zu Leistungen auf Feststellungsbescheide nicht verpflichtet.

§ 54 Entschädigungsansprüche für Tilgungsstücke

(1) Den in § 6 Abs. 1 Nr. 2, 3 bezeichneten Personen, deren Auslandsbonds als kraftlos gelten, stehen gegen den Aussteller und solche Dritte, die als Schuldner für die Ansprüche aus Auslandsbonds der betreffenden Art unmittelbar haften, Entschädigungsansprüche zu, wenn sie nach den sonst anzuwendenden Vorschriften dieses Gesetzes die Anerkennung der Bonds oder einen Feststellungsbescheid hätten beanspruchen können. Dies gilt nicht, soweit die Berechtigten den ihnen zustehenden Gegenwert bereits erhalten haben oder die Geltendmachung der Auslandsbonds durch sie aus einem anderen Grund ausgeschlossen wäre.

(2) Für die Entschädigungsansprüche gilt § 53 sinngemäß; sie dürfen auch insoweit nicht geltend gemacht werden, als dies zu einer Beeinträchtigung der Entschädigungsansprüche nach §§ 52, 53 führen würde, und sind insoweit ausgeschlossen, als ihre Berücksichtigung den Aussteller oder die Dritten nach § 53 Abs. 2 zu Kürzungen berechtigen würde. Zahlungen in ausländischer Währung dürfen auf die Entschädigungsansprüche nicht geleistet werden.

(3) Die nähere Regelung der in den Absätzen 1, 2 bezeichneten Entschädigungsansprüche bleibt dem in § 53 Abs. 4 bezeichneten Gesetz vorbehalten. § 53 Abs. 4 Satz 2 gilt sinngemäß.

§ 55 Antrag auf Sammelanerkennung

(1) Die Sammelanerkennung (§ 13) ist nur zulässig, wenn der Aussteller sie beantragt. Der Antrag ist innerhalb dreier Monate nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes schriftlich bei dem Bundesministerium der Finanzen zu stellen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Antrag nur gestellt werden, wenn dem Aussteller ein früherer Antrag nicht zugemutet werden konnte. Die Verpflichtung des Ausstellers, nach § 11 eine Prüfstelle zu benennen, bleibt unberührt.

(2) Der Antrag nach Absatz 1 ist unter Beifügung der erforderlichen Unterlagen und Beweismittel zu begründen. Dabei ist insbesondere anzugeben, wo sich die Auslandsbonds vermutlich befinden.

(3) Das Bundesministerium der Finanzen teilt dem Auslandsbevollmächtigten und der Prüfstelle die Stücknummern der Auslandsbonds mit, deren Sammelanerkennung der Aussteller nach Absatz 1 beantragt hat. Solange über den Antrag noch nicht entschieden worden ist, dürfen Anmeldungen, mit denen die Anerkennung dieser Auslandsbonds beansprucht wird, nicht abgelehnt und Feststellungsbescheide für sie nicht erteilt werden.

§ 56 Ermittlungen

(1) Das Bundesministerium der Finanzen kann zur Vorbereitung der Entscheidung über den Antrag auf Sammelanerkennung nach seinem Ermessen Ermittlungen anstellen und dem Aussteller die Vorlage von Urkunden oder die Beibringung anderer Beweismittel auferlegen.

(2) Das Bundesministerium der Finanzen soll durch öffentliche Bekanntmachungen oder in anderer geeigneter Weise auffordern, in Verlust geratene Auslandsbonds unter möglichst genauer Bezeichnung ihrer Merkmale, namentlich der Stücknummer, innerhalb einer bestimmten Frist schriftlich anzuzeigen. Die Aufforderung kann unterbleiben, wenn sie untunlich erscheint.

(3) Bei den Ermittlungen nach Absatz 1 kann das Bundesministerium der Finanzen die Rechts- und Amtshilfe der nach diesem Gesetz zuständigen Stellen in demselben Umfang wie ein Auslandsbevollmächtigter beanspruchen und sich der Hilfe der Prüfstelle bedienen. Es kann nachgeordnete Bundesbehörden mit der selbständigen Vorbereitung der Entscheidung beauftragen.

§ 57 Entscheidung über die Sammelanerkennung

(1) Das Bundesministerium der Finanzen entscheidet im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz über den Antrag auf Sammelanerkennung nach pflichtmäßigem Ermessen.

(2) Auslandsbonds, die auf eine Aufforderung nach § 56 Abs. 2 als in Verlust geraten angezeigt worden sind, sollen in die Sammelanerkennung nicht einbezogen werden, es sei denn, daß die Verlustanzeige offensichtlich unbegründet ist oder die Interessen der Berechtigten in anderer Weise gewahrt sind.

(3) Die Entscheidung, durch die dem Antrag auf Sammelanerkennung ganz oder teilweise stattgegeben wird, ist dem Aussteller, dem Auslandsbevollmächtigten und der Prüfstelle sowie den Treuhändern und Zahlungsagenten mitzuteilen. Auslandsbonds, die durch die Entscheidung anerkannt worden sind, sind in die amtliche Liste (§ 12) aufzunehmen. Das Bundesministerium der Finanzen oder die von ihm bestimmte Stelle veranlaßt die Veröffentlichung.

§ 58 Durchführungsvorschriften

Die Bundesregierung kann das in den Fällen der §§ 55 bis 57 zu beobachtende Verfahren durch Rechtsverordnung näher regeln.

§ 59 Voraussetzungen der Freigabe

(1) Kann nach den Bedingungen, die für Auslandsbonds einer bestimmten Art gelten, bei Zahlung oder Hinterlegung des vom Aussteller geschuldeten Betrags oder eines Teilbetrags davon die völlige oder teilweise Freigabe der Rechte verlangt werden, die zur Sicherung der Ansprüche aus den Bonds begründet worden sind, so sind bei der Berechnung des zu zahlenden oder zu hinterlegenden Betrags nicht zu berücksichtigen

1.
Auslandsbonds, die nach § 50 kraftlos geworden sind,
2.
Auslandsbonds, die nach § 6 als kraftlos gelten.

(2) Absatz 1 gilt insbesondere für die Löschung oder Freigabe von Grund- und Schiffspfandrechten, die Rückübertragung zur Sicherung übereigneter Sachen und die Entlassung von Bürgen. Er gilt sinngemäß, wenn sich der Aussteller oder ein Dritter verpflichtet hat, sein Vermögen oder einzelne Vermögensgegenstände vor der völligen oder teilweisen Tilgung der Auslandsbonds nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen zu belasten.

(3) Die Freigabe oder Aufhebung der in den Absätzen 1 und 2 bezeichneten Rechte und Verbindlichkeiten kann bei Zahlung oder Hinterlegung eines nach Absatz 1 berechneten Betrags nur verlangt werden, wenn die Zahlung oder Hinterlegung im übrigen den Bedingungen, die für die Auslandsbonds gelten, entspricht. Die Freigabe oder Aufhebung kann nicht deshalb verweigert werden, weil der Aussteller oder ein Dritter Fristen oder Termine nicht eingehalten hat, wenn dies ausschließlich eine Folge gesetzlicher Vorschriften, des Krieges oder anderer von dem Aussteller oder dem Dritten nicht zu vertretender Umstände war.

§ 60 Gerichtliche Geltendmachung des Freigabeverlangens

(1) Wird einem unter den Voraussetzungen des § 59 gestellten Freigabeverlangen nicht entsprochen, so kann der Aussteller bei der für seinen Sitz zuständigen Kammer für Wertpapierbereinigung die Freigabe oder Aufhebung der in § 59 Abs. 1, 2 bezeichneten Rechte und Verpflichtungen beantragen.

(2) Das Gericht hat den Treuhändern und Zahlungsagenten sowie etwaigen Dritten, deren Belange durch die Freigabe beeinträchtigt werden könnten, eine Abschrift des Antrags und seiner Begründung zuzustellen und ihnen Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Aussteller soll seinem Antrag die erforderlichen Abschriften beifügen.

(3) Dem Antrag darf nur insoweit stattgegeben werden, als der Aussteller nachweist, daß die Voraussetzungen für das Freigabeverlangen vorliegen.

(4) Die Entscheidung, durch welche einem Antrag nach Absatz 1 ganz oder teilweise stattgegeben wird, darf frühestens drei Monate nach der Zustellung des Antrags an die Treuhänder, Zahlungsagenten und die in Absatz 2 bezeichneten Dritten erlassen werden, es sei denn, daß sie ausdrücklich auf die Einhaltung dieser Frist verzichtet haben. In der Entscheidung sind die freizugebenden oder aufzuhebenden Rechte oder Verpflichtungen unter Angabe dessen, der sie bestellt oder übernommen hat, im einzelnen zu bezeichnen.

(5) Die Entscheidung der Kammer für Wertpapierbereinigung ist dem Aussteller sowie den Treuhändern, Zahlungsagenten und den in Absatz 2 bezeichneten Dritten zuzustellen.

(6) Gegen die Entscheidung der Kammer für Wertpapierbereinigung steht dem Aussteller sowie den Treuhändern, Zahlungsagenten und den in Absatz 2 bezeichneten Dritten die sofortige Beschwerde an das nach § 34 des Wertpapierbereinigungsgesetzes vom 19. August 1949 (WiGBl. S. 295) zuständige Oberlandesgericht zu. Die sofortige Beschwerde ist bei der Kammer für Wertpapierbereinigung innerhalb dreier Monate schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle einzulegen. Die Beschwerdefrist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung an den Beschwerdeführer; gegen ihre Versäumung findet keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand statt. Bei Einlegung der Beschwerde durch eine Beschwerdeschrift muß diese von einem Rechtsanwalt unterzeichnet sein. Die Beschwerde kann auf neue Tatsachen und Beweismittel gestützt werden. Im übrigen gelten für das Beschwerdeverfahren die Absätze 2 und 3 sinngemäß. Eine weitere Beschwerde findet nicht statt.

§ 61 Wirkung der Freigabeentscheidung

Wenn einem Antrag nach § 60 ganz oder teilweise stattgegeben worden ist, ersetzt die rechtskräftige Entscheidung die Willenserklärung der Gläubiger, Treuhänder, Zahlungsagenten und anderen Stellen, die sonst für die Freigabe oder Aufhebung der in § 59 bezeichneten Rechte und Verpflichtungen erforderlich ist.

§ 62 Verfahrenskosten

(1) Im Verfahren vor dem Auslandsbevollmächtigten und der Prüfstelle werden keine Kosten erhoben.

(2) Im Verfahren vor der Kammer für Wertpapierbereinigung nach § 31 ist der Anmelder zur Zahlung von Kosten nur verpflichtet, wenn der Antrag auf gerichtliche Entscheidung zurückgewiesen oder das Verfahren wegen Zurücknahme des Antrags eingestellt wird.

(3) Im Verfahren vor der Kammer für Wertpapierbereinigung nach § 47 ist der Anmelder zur Zahlung von Kosten nur verpflichtet,

1.
wenn die Anerkennung abgelehnt und dabei festgestellt wird, daß die Anmeldung offensichtlich unbegründet war, oder
2.
wenn die Erteilung eines Feststellungsbescheids abgelehnt wird oder
3.
wenn das Verfahren wegen Zurücknahme der Anmeldung eingestellt wird.
Der Aussteller ist in diesem Verfahren zur Zahlung von Kosten nur verpflichtet, wenn ein von ihm eingelegter Einspruch zurückgewiesen wird oder wenn das Verfahren wegen Zurücknahme des Einspruchs eingestellt wird.

(4) Absatz 3 Satz 1 Nr. 1, 3 gilt sinngemäß für das Verfahren vor der Kammer für Wertpapierbereinigung nach § 52 Abs. 2.

(5) Für eine kostenpflichtige Entscheidung der Kammer für Wertpapierbereinigung nach den Absätzen 2 bis 4 wird eine Gebühr mit einem Gebührensatz von 1,0 nach Tabelle B des § 34 Absatz 2 des Gerichts- und Notarkostengesetzes erhoben.

(6) Im Verfahren vor der Kammer für Wertpapierbereinigung nach § 60 wird vom Aussteller eine Gebühr mit einem Gebührensatz von 1,0 nach Tabelle B des § 34 Absatz 2 des Gerichts- und Notarkostengesetzes erhoben.

(7) Die Gebühren im Beschwerdeverfahren bestimmen sich nach Teil 1 Hauptabschnitt 4 Unterabschnitt 1 des Kostenverzeichnisses zum Gerichts- und Notarkostengesetz. Jedoch ist in jedem Fall der Wert des den Gegenstand der Beschwerde bildenden Rechts für die Bemessung der Gebühr maßgebend.

(8) Bei Anmeldungen, mit denen die Anerkennung eines Rückerstattungsstücks (§ 3 Abs. 1 Nr. 3) oder ein Feststellungsbescheid für einen bis zum 8. Mai 1945 einschließlich entzogenen Auslandsbond beansprucht wird, ist der Anmelder in keinem Fall zur Zahlung von Kosten verpflichtet.

(9) Der Geschäftswert bestimmt sich nach den Verhältnissen am Stichtag (§ 19), im Verfahren nach § 60 nach den Verhältnissen zur Zeit des Antrags.

(10) Die Vorschriften über die Pflicht zur Leistung von Kostenvorschüssen und zur Sicherheitsleistung von Kosten sind nur im Verfahren nach § 60 anzuwenden.

§ 63 Erstattung von Aufwendungen

(1) Der Aussteller hat die Kosten für die Bekanntmachung nach § 11 Abs. 3 sowie für die Veröffentlichungen nach § 12 Abs. 2 zu erstatten.

(2) Der Aussteller hat der Prüfstelle die Aufwendungen, die ihr durch die Erfüllung ihrer Aufgabe entstehen, zu erstatten, soweit sie angemessen sind.

(3) Der Aussteller hat dem Anmelder auf Verlangen die Aufwendungen, insbesondere an Bank- und Maklergebühren, zu erstatten, die ihm durch die Anmeldung und das Prüfungsverfahren einschließlich eines Rechtsmittelverfahrens notwendig entstanden sind. Die Gebühren eines Rechtsberaters, den der Anmelder im Verfahren vor dem Auslandsbevollmächtigten oder im Verfahren vor der Kammer für Wertpapierbereinigung zugezogen hat, sind jedoch nur zu erstatten, wenn der Auslandsbevollmächtigte oder die Kammer für Wertpapierbereinigung die Erstattungsfähigkeit festgestellt hat; dies soll auf Antrag des Anmelders geschehen, wenn die Zuziehung eines Rechtsberaters nach Lage des Falles notwendig war. Aufwendungen, die dem Anmelder dadurch entstanden sind, daß er einen Rechtsbehelf (§ 29 Abs. 2) oder ein Rechtsmittel erfolglos eingelegt hat, braucht der Aussteller nicht zu ersetzen.

(4) Der Anspruch des Anmelders auf Erstattung von Aufwendungen nach Absatz 3 ist ausgeschlossen,

1.
wenn der Anmelder die Anmeldung zurückgenommen hat oder
2.
wenn der Anmelder nach § 62 Abs. 3 zur Zahlung von Kosten verpflichtet ist oder ohne Berücksichtigung von § 62 Abs. 8 wäre oder
3.
wenn der Auslandsbevollmächtigte in einer verbindlich gewordenen ablehnenden Entscheidung festgestellt hat, daß die Anmeldung offensichtlich unbegründet war, oder
4.
wenn die in Nummer 3 bezeichnete Feststellung in einer Entscheidung getroffen worden ist, mit der ein Rechtsbehelf des Anmelders endgültig abgelehnt worden ist.

(5) Die zuständigen Auslandsbevollmächtigten können Zahlungen, zu denen der Aussteller nach den Absätzen 3, 4 verpflichtet ist, für Rechnung des Ausstellers leisten und von dem Aussteller zu diesem Zweck angemessene Vorschüsse fordern. Der Aussteller kann die von dem Auslandsbevollmächtigten geleisteten Zahlungen nicht beanstanden, falls er sich allgemein mit ihrer Höhe einverstanden erklärt hat oder wenn sie Richtsätzen entsprechen, die durch eine nach § 65 erlassene Verordnung festgesetzt worden sind.

(6) Der Aussteller ist verpflichtet, den Treuhändern und Zahlungsagenten auf Verlangen alle Aufwendungen zu erstatten, die ihnen durch ein in diesem Gesetz geregeltes Verfahren notwendig entstanden sind. Absatz 5 gilt sinngemäß.

(7) Die Aufwendungen sind in der Währung zu erstatten, in der sie entstanden sind.

§ 64 Verwaltungsabgabe

(1) Die Aussteller haben als Beitrag zu den Kosten, die durch die Durchführung dieses Gesetzes entstehen, eine angemessene Verwaltungsabgabe zu zahlen. Die Höhe der Abgabe wird von der Bundesregierung durch Rechtsverordnung festgesetzt. Sie ist nach dem Nennbetrag der ausgestellten Auslandsbonds zu bemessen; Stücke, die beim Inkrafttreten dieses Gesetzes getilgt waren oder die nach § 6 als kraftlos gelten, sind bei der Bemessung abzuziehen.

(2) Die Verwaltungsabgabe wird vom Bundesministerium der Finanzen oder der von ihm bezeichneten Stelle erhoben. Sie ist an die Bundeshauptkasse zu zahlen. Ein Drittel der von jedem Aussteller gezahlten Abgabe ist an das Land abzuführen, in dem der Aussteller seinen Sitz hat.

(3) Die Verwaltungsabgabe wird nach den Vorschriften der Abgabenordnung und ihrer Durchführungsbestimmungen beigetrieben.

§ 65 Durchführungsvorschriften

Die Bundesregierung kann durch Rechtsverordnung Vorschriften zur Durchführung der §§ 63, 64 erlassen, insbesondere Richtsätze für die vom Aussteller zu erstattenden Aufwendungen festsetzen und die Durchführung der vom Aussteller zu leistenden Zahlungen sowie die Erhebung der Verwaltungsabgabe im einzelnen regeln.

§ 66 Bindende Wirkung der Entscheidungen

Die nach diesem Gesetz ergangenen, einer Anfechtung nicht mehr unterliegenden Entscheidungen über die Anerkennung eines Auslandsbonds und die Feststellung des rechtmäßigen Erwerbs an einem Auslandsbond binden Gerichte und Verwaltungsbehörden, soweit sich aus diesem Gesetz nicht etwas anderes ergibt.

§ 67 Ausschließliche Zuständigkeit

Die in diesem Gesetz begründeten Zuständigkeiten sind ausschließlich.

§ 68 Pfandrechte und andere Rechte Dritter an Auslandsbonds

(1) Pfandgläubiger und andere dinglich Berechtigte können einen Auslandsbond für den rechtmäßigen Erwerber (§ 38) anmelden oder sich neben dem Anmelder an dem Prüfungsverfahren beteiligen und selbständig Rechtsmittel einlegen.

(2) Pfandrechte und andere Rechte Dritter an Auslandsbonds setzen sich an den Entschädigungsansprüchen nach §§ 52 bis 54 fort.

§ 69 Sinngemäß anzuwendende Vorschriften

(1) Soweit in diesem Gesetz nicht etwas anderes bestimmt ist, sind auf das Verfahren vor den Gerichten die Vorschriften des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit entsprechend anzuwenden.

(2) Ferner gelten sinngemäß folgende Vorschriften des Wertpapierbereinigungsgesetzes vom 19. August 1949 (WiGBl. S. 295):

1.
§ 53 Abs. 1, 2 über das Recht auf Auskunft. Ist ein Auslandsbond, dessen Besitz der frühere Besitzer gegen seinen Willen verloren hat, anerkannt worden, so kann der frühere Besitzer von dem Aussteller Auskunft darüber verlangen, für wen und von welcher Stelle der Bond anerkannt worden ist; § 53 Abs. 4 des Wertpapierbereinigungsgesetzes gilt sinngemäß. Die Ansprüche nach Satz 2 verjähren ein Jahr nach der Veröffentlichung des anerkannten Auslandsbonds in der amtlichen Liste (§ 12);
2.
§§ 54 bis 58 über die Überwachung der den Ausstellern und Prüfstellen obliegenden Pflichten durch die Bankaufsichtsbehörden und deren Befugnisse im Prüfungsverfahren, § 59 Abs. 7 über die im Verfahren nach § 57 des Wertpapierbereinigungsgesetzes zu erhebenden Gebühren sowie § 34 Abs. 1, 2, 5 für die sofortige Beschwerde gegen eine nach § 57 des Wertpapierbereinigungsgesetzes ergangene Entscheidung. Die Fristen für die Einlegung von Rechtsmitteln durch die Bankaufsichtsbehörden (§ 54 Abs. 3 des Wertpapierbereinigungsgesetzes) beginnen mit der Zustellung der Entscheidung an den Aussteller, falls sich die Bankaufsichtsbehörde nicht schon vor Erlaß der Entscheidung an dem Verfahren beteiligt hatte.

§ 70 Zustellungen

(1) Zustellungen, die nach diesem Gesetz oder den auf Grund dieses Gesetzes ergehenden Vorschriften auszuführen sind, können dadurch bewirkt werden, daß das zuzustellende Schriftstück dem Empfänger gegen eine mit Datum und Unterschrift versehene, auf eine Durchschrift des Schriftstücks zu setzende Empfangsbescheinigung ausgehändigt wird. Dasselbe gilt für Mitteilungen durch eingeschriebenen Brief gegen Rückschein.

(2) Zustellungen im Ausland können durch eingeschriebenen Brief gegen Rückschein bewirkt werden, falls der Staat, in dem die Zustellung auszuführen ist, damit einverstanden ist.

§ 71 Kammern für Wertpapierbereinigung

(1) Unter Kammern für Wertpapierbereinigung im Sinne dieses Gesetzes sind die nach § 29 des Wertpapierbereinigungsgesetzes vom 19. August 1949 (WiGBl. S. 295) gebildeten Kammern für Wertpapierbereinigung zu verstehen.

(2) Die Landesjustizverwaltung kann für die Bezirke mehrerer Kammern für Wertpapierbereinigung einer von ihnen die Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse auf Grund dieses Gesetzes übertragen.

§ 72 Entscheidungsbefugnis des Vorsitzenden der Kammer für Wertpapierbereinigung

(1) Der Vorsitzende der Kammer für Wertpapierbereinigung kann ohne Zuziehung von Beisitzern

1.
Entscheidungen und andere Anordnungen nach § 31 Abs. 4 Satz 4, § 47 Abs. 3, § 49 Abs. 1 Nr. 1, 2 und § 70 treffen,
2.
die Erhebung von Beweisen anordnen und
3.
einen nach § 40 vorgelegten Auslandsbond anerkennen.

(2) Ob nach Absatz 1 von der Zuziehung der Beisitzer abgesehen werden soll, entscheidet der Vorsitzende nach pflichtmäßigem Ermessen.

§ 73 Mehrheit von Ausstellern

(1) Sind Auslandsbonds von mehreren Ausstellern ausgestellt worden, so haben die Aussteller die Prüfstelle (§ 11) gemeinsam zu benennen.

(2) Können sich die Aussteller über die Benennung der Prüfstelle nicht einigen, so wird die Prüfstelle von den beteiligten Bankaufsichtsbehörden bestimmt.

(3) In den Fällen der Absätze 1, 2 richten sich die Zuständigkeiten, die nach diesem Gesetz vom Sitz des Ausstellers abhängen, nach dem Sitz der Prüfstelle.

§ 74 Auslandsbonds des Deutschen Reichs und des ehemaligen Landes Preußen

(1) Als Aussteller der vom ehemaligen Land Preußen ausgestellten Auslandsbonds gilt für die Zwecke dieses Gesetzes die Bundesrepublik Deutschland, solange nicht etwas anderes bestimmt ist.

(2) Prüfstelle für Auslandsbonds, die vom Deutschen Reich oder von dem ehemaligen Land Preußen ausgestellt worden sind, ist das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen; die Befugnisse der Bankaufsichtsbehörde werden vom Bundesministerium der Finanzen wahrgenommen. Die Zuständigkeit der Kammer für Wertpapierbereinigung bestimmt sich nach dem Sitz des Bundesamts für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen.

§ 75 Ein- und Ausfuhrvorschriften

In- und ausländische Vorschriften, nach denen Zahlungen oder die Einfuhr, Ausfuhr, Übertragung und Einlösung von Wertpapieren untersagt oder nur mit Genehmigung oder unter besonderen Bedingungen zulässig sind, bleiben unberührt.

§ 76 Durchführungsvorschriften

(1) Die Bundesregierung kann durch Rechtsverordnung das in diesem Gesetz geregelte Verfahren den Vorschriften, Gewohnheiten und Gebräuchen anpassen, die für Auslandsbonds einer bestimmten Art oder in dem Begebungsland oder in dem Staat gelten, in dem der Anmelder seinen Wohnsitz, Sitz, gewöhnlichen Aufenthalt oder seine Niederlassung hat.

(2) Durch Vorschriften nach Absatz 1 dürfen weder die Voraussetzungen für die Anerkennung eines Auslandsbonds oder die Erteilung eines Feststellungsbescheids geändert noch die von den Beteiligten nach diesem Gesetz zu ergreifenden Maßnahmen erschwert oder nach diesem Gesetz gegebene Rechtsbehelfe ausgeschlossen oder eingeschränkt werden.

(3) Rechtsverordnungen nach § 1 Abs. 2, § 5 Abs. 3, 4, § 8 Abs. 1 Satz 3, Abs. 6, § 9 Abs. 1, 4 und 5, § 21 Abs. 2, § 23 Abs. 5, § 24 Abs. 4, § 35 Abs. 2, § 58, § 76 Abs. 1 bedürfen nicht der Zustimmung des Bundesrates.

§ 77 Mitwirkung des Begebungslands

(1) Verordnungen nach § 5 Abs. 3, 4, § 8 Abs. 1 Satz 3, § 9 Abs. 1, 4 und 5, § 21 Abs. 2, § 23 Abs. 5, § 24 Abs. 4, § 35 Abs. 2, § 76 Abs. 1 sollen nur erlassen werden, nachdem das beteiligte Begebungsland sich mit der beabsichtigten Regelung einverstanden erklärt hat. Dasselbe gilt von einer Änderung oder Aufhebung der bezeichneten Verordnungen. Weitergehende Verpflichtungen aus einem Abkommen mit dem Begebungsland über den Erlaß und Inhalt der Verordnungen bleiben unberührt.

(2) Für Maßnahmen, die nach diesem Gesetz der Mitwirkung des Begebungslands bedürfen, genügt die Mitwirkung von Vereinigungen des Begebungslands, welche die Interessen der Gläubiger von deutschen Auslandsbonds wahrnehmen, wenn die Regierung des als Begebungsland geltenden Staates zustimmt. Die Zustimmung kann als erteilt angesehen werden, wenn die Regierung innerhalb dreier Monate nach Mitteilung der beabsichtigten Maßnahmen nicht widerspricht.

§ 78 Land Berlin

(1) Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe der §§ 13 und 14 des Gesetzes über die Stellung des Landes Berlin im Finanzsystem des Bundes (Drittes Überleitungsgesetz) vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzblatt I S. 1) in Berlin (West).

(2) Soweit in diesem Gesetz auf das Wertpapierbereinigungsgesetz vom 19. August 1949 (WiGBl. S. 295) und das Gesetz zur Änderung und Ergänzung des Wertpapierbereinigungsgesetzes vom 29. März 1951 (Bundesgesetzbl. I S. 211) Bezug genommen wird, treten bei der Anwendung des Gesetzes in Berlin an deren Stelle das Berliner Wertpapierbereinigungsgesetz vom 26. September 1949 (Verordnungsbl. für Groß-Berlin I S. 346) und das Berliner Gesetz zur Änderung und Ergänzung des Wertpapierbereinigungsgesetzes vom 12. Juli 1951 (Gesetz- und Verordnungsbl. für Berlin S. 530).

§ 79 Inkrafttreten

Dieses Gesetz tritt am ersten Tage des auf die Verkündung folgenden Kalendermonats in Kraft.

Anlage 1 (§ 1 Abs. 1)Verzeichnis der Auslandsbonds

(Fundstelle: BGBl. Teil III 4139 - 2, S. 118 - 128;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)


A. Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs und des ehemaligen Landes Preußen
Lfd. Nr.BezeichnungWährungBegebungsland
1Deutsche äußere Anleihe 1924 (Dawes-Anleihe) - Schuldverschreibungen auf den Inhaber  
a)Pfund 7%ige Sterling-Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs von 1924. -Belgische AusgabePfundBelgien
b)Pfund 7%ige Sterling-Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs von 1924. -Holländische AusgabePfundDie Niederlande
c)Pfund 7%ige Sterling-Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs von 1924. -Französische AusgabePfundFrankreich
d)7%ige Lire-Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs von 1924. -Italienische AusgabeLireItalien
e)Pfund 7%ige Sterling-Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs von 1924. -Deutsche AusgabePfundSchweiz
f)Pfund 7%ige Sterling-Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs von 1924. -Schweizerische AusgabePfundSchweiz
g)7%ige Schweizer Franken-Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs von 1924. - Schweizerische Ausgabesfrs.Schweiz
h)Pfund 7%ige Sterling-Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs von 1924. -Britische AusgabePfundVereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
i)7prozentige Goldschuldverschreibungen (Gesamtausgabe in den Vereinigten Staaten von Amerika 110.000.000 Dollar)$Vereinigte Staaten von Amerika
26%ige Äußere Anleihe des Deutschen Reichs von 1930 (Kreuger-Anleihe) - Goldschuldverschreibungen mit 50jähriger Laufzeit$Schweden
3Internationale 5 1/2%ige Anleihe des Deutschen Reichs 1930 (Young-Anleihe) - Schuldverschreibungen auf den Inhaber  
a)Belgische AusgabeBelgas oder bfrs.Belgien
b)Holländische Ausgabehfl.Die Niederlande
c)Französische Ausgabeffrs.Frankreich
d)Italienische AusgabeLireItalien
e)Schwedische Ausgabeskr.Schweden
f)Deutsche AusgabeRMSchweiz
g)Schweizer Tranchesfrs.Schweiz
h)Internationale 5 1/2%ige Sterling-Schuldverschreibungen des Deutschen Reichs 1930PfundVereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
i)Fünfeinhalbprozentige Goldschuldverschreibungen (Gesamtbetrag der Ausgabe in den Vereinigten Staaten von Amerika $ 98.250.000)$Vereinigte Staaten von Amerika
46 1/2%ige Preußische äußere Anleihe 1926 The Free State of Prussia (Freistaat Preußen) - 6 1/2% Sinking Fund Gold Bonds - External Loan of 1926$Vereinigte Staaten von Amerika
56%ige Preußische äußere Anleihe 1927 The Free State of Prussia (Freistaat Preußen) - 6% Sinking Fund Gold Bonds - External Loan 1927$Vereinigte Staaten von Amerika
B.Schuldverschreibungen der Konversionskasse für deutsche Auslandsschulden
Lfd. Nr.ZinssatzWährungNähere Bezeichnung 
 - 6 1/2% Sinking Fund Gold Bonds - External Loan 1926 Staaten von Amerika
56%ige Preußische äußere Anleihe 1927  
 The Free State of Prussia (Freistaat Preußen)$Vereinigte Staaten von Amerika
 - 6% Sinking Fund Gold Bonds - External Loan 1927
B. Schuldverschreibungen der Konversionskasse für deutsche Auslandsschulden
Lfd. Nr.ZinssatzWährungNähere BezeichnungAusgabetagBegebungsland
1a)4%Pfund(Serie I1. 6.1935)Vereinigtes
1b)4%Pfund(Serie II1. 8.1936)Königreich von
1c)4%Pfund(Serie III1. 3.1937)Großbritannien
1d)4%Pfund(Serie IV1. 8.1937)Und
1e)4%Pfund(Serie V1. 4.1938)Nordirland
24%hfl.(Serie I1.11.1935)Die Niederlande
3a)4%skr.(Serie I2. 3.1936)Schweden
3b)4%skr.(Serie II1. 9.1936)Schweden
3c)  (Serie III1. 3.1937) 
3d)  (Serie IV1. 9.1937) 
3e)  (Serie V1. 4.1938) 
3f)  (Serie VI1.12.1938) 
4a)  (Serie IA1. 7.1935) 
4b)4%sfrs.(Serie IB1. 7.1935) 
4c)  (Serie IIA15. 8.1936) 
4d)  (Serie IIB15. 8.1936) 
53%sfrs.(Alte Ausgabe)1.12.1936Schweiz
63%sfrs.Neue Ausgabe1. 3.1937Schweiz
73%sfrs.(Alte Ausgabe)1.12.1936Frankreich
83%sfrs.Neue Ausgabe1. 3.1937Frankreich
93%hfl.(Alte Ausgabe)1.12.1936Die Niederlande
103%hfl.Neue Ausgabe1. 3.1937Die Niederlande
113%$(Alte Ausgabe)1. 7.1936Vereinigte Staaten von Amerika
123%$Neue Ausgabe1. 6.1937Vereinigte Staaten von Amerika
133%Pfund(Alte Ausgabe)1.12.1936Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
143%PfundNeue Ausgabe1. 3.1937Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
C. Sonstige Wertpapiere *)
I. Begebungsland: Die Niederlande
Lfd. Nr.AusstellerUrsprünglicher ZinssatzBezeichnungAusg.-JahrWährung
in deutscher Bezeichnungin niederländischer Bezeichnung
1Deutsche Patent-Wärmeschutz Aktiengesellschaft -Dortmund 8%Teilschuldverschreibungen1926hfl.
2Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt (Landwirtschaftliche Zentralbank) 6 1/2%Meliorations-Schuldverschreibungen1930Sfrs.
3Eschweiler Bergwerks-Verein-Kohlscheid bei Aachen 6%Teilschuldverschreibungen1927hfl.
4Hagener Straßenbahn Aktiengesellschaft - Hagen (Westfalen)Tramwegen der Stadt Hagen - Te Hagen (Westfalen)8%Obligationen1930hfl.
5St. Josefsheim G.m.b.H. -Berlin-CharlottenburgSt. Josef-Stichting - Berlijn-Charlottenburg7%Obligaties aan Toonder1928hfl.
6Landesbank der Rheinprovinz in Düsseldorf (jetzt: Rheinische Girozentrale und Provinzial-Bank, Düsseldorf) 7%Teilschuldverschreibungen1926hfl.
7Neckar-Aktiengesellschaft-Stuttgart 6%Teilschuldverschreibungen1930hfl.
8Ruhrverband - Essen 6%Teilschuldverschreibungen1927hfl.
9Ruhrverband - Essen 7%Obligatien I (20-jarige Obligatielening 1930)1930hfl.
10Ruhrverband - Essen 7%Obligatien II (20-jährige (2e) Obligatielening)1930hfl.
11C. J. Vogel Draht- und Kabelwerke Aktiengesellschaft 7%Obligationen1928hfl.
12Osram Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kommanditgesellschaft in Berlin 7%Teilschuldverschreibungen1925$
13Carl Zeiss-Stiftung in Jena (jetzt: Heidenheim a. d. BrenzCarl Zeiss-Stichting te Jena7%20-jarige eerste Hypothecaire Leening Obligatien aan Toonder1926hfl.
14Brüder vom H. Franziskus Katholisches Jünglingsheim G.m.b.H., AachenBrüder vom H. Franziskus Rechtspersoon: Katholisches Jünglingsheim G.m.b.H. te Aken7%Eerste Hypothecaire 10-jarige Obligatielening Obligatien aan Toonder1926hfl.
15Brüder vom H. Franziskus Katholisches Jünglingsheim G.m.b.H., AachenBrüder vom H. Franziskus Rechtspersoon: Katholisches Jünglingsheim G.m.b.H. te Aken7 1/2%Eerste Hypothecaire 10-jarige Obligatielening Obligatien aan Toonder1929hfl.
16Congregation der Schwestern der christlichen Schulen von der Barmherzigkeit, Menden, Schulverein für das Katholische Lyzeum e.V., Mende, Krs. IserlohnCongregatie van de Zusters der Christelijke Scholen van Barmhartigheid te Menden bij Iserlohn (Westfalen)8%Eerste Hypothecaire 15-jarige Obligatielening Obligatien aan Toonder1930hfl.
17Genossenschaft der Brüder vom H. Franziskus zu Waldbreitbach Charitas Gesellschaft m.b.H. - Cochem-EbernachGenootschap van de Broeders van den H. Franciscus te Waldbreitbach (Rijnland)8%Eerste Hypothecaire 10-jarige Obligatielening Obligatien1925hfl.
18Genossenschaft der Cellitinnen nach der Regel des Hl. Augustinus zu KölnOrde der Zusters Augustinessen Moederhuis Kupfergasse te Keulen7%Eerste Hypothecaire 10-jarige Obligatielening Obligatien aan Toonder1928hfl.
19Genossenschaft der Schwestern Unserer Lieben Frau G.m.b.H. in Mülhausen (jetzt: Stadt Köln)Congregatie der Zusters van Onze Lieve Vrouw te Mülhausen7%Eerste Hypothecaire 10-jarige Geldleening Obligatien1928hfl.
20Genossenschaft der Töchter vom H. Kreuze -Aspel bei Rees (jetzt: Provinzial-Verwaltung der Genossenschaft der Töchter vom Hl. Kreuz, DüsseldorfGenossenschaft der Töchter vom H. Kreuze -Aspel bij Rees7%Eerste Hypothecaire Obligatielening met 20-jarigen looptijd1925hfl.
21Kath. Kirchengemeinde "Herz Jesu" in PaderbornR. K. Parochie von het H. Hart van Jezus te Paderborn8%Eerste Hypothecaire 10-jarige Geldleening Obligatien1926hfl.
22Kath. Kirchengemeinde St. Maria Magdalena zu Lütgendortmund bei DortmundR.-K. Kerkbestuur der Parochie van de H. Maria Magdalena te Lütgendortmund bij Dortmund7%Obligatielening Obligatien aan Toonder1927hfl.
23Katholisches Kranken- und Armenhaus Dreikönigen-Hospital -Köln-MülheimRoomsch Katholiek Ziekenhuis Driekoningen-Hospitaal Keulen-Mülheim7%Eerste Hypothecaire 15-jarige Obligatielening Obligatien aan Toonder1929hfl.
24Katholisches privates Lyzeum in Cleve E.V.Roomsch-Katholiek Lyceum te Kleef6%Eerste Hypothecaire 20-jarige Obligatielening Obligatien1927hfl.
25KettelerGesellschaft e.V. zu Bad NauheimBisshop von Ketteler-Stichting te Bad-Nauheim7%Eerste Hypothecaire 10-jarige Obligatielening Obligatien aan Toonder1929hfl.
26Kloster der Cellitinnen zur Hl. Gertrud mit dem Mutterhaus in DürenOrde der Zusters Augustinessen te Düren7 1/2%Eerste Hypothecaire 10-jarige Obligatielening Obligatien aan Toonder1927hfl.
27St. Marien-Hospital in Lünen a.d. LippeSt. Marien-Hospital te Lünen a/d Lippe7%Eerste Hypothecaire 15-jarige Obligatielening1929hfl.
28Verein für das St. Joseph-Stift, BremenSt. Jozef Stichting te Bremen8%10-jarige Geldleening Obligatien1929hfl.
29Westdeutsche Provinz des Ordens der ehrwürdigen Schwestern Carmelitessen des göttlichen Herzen Jesu Theresia Kinderhaus zu Neuss St. Josefsheim, Stiftung für heimatlose Kinder zu VechtaWest-Duitsche Provincie van de Orde der E. E. Zusters Carmelitessen van het goddelijk Hart van Jezus Theresia-Kinderhuis te Neuss7%Eerste Hypothecaire 10-jarige Obligatielening Obligatien aan Toonder1930hfl.
II. Begebungsland: Schweiz
(sämtlich auf sfrs. lautend)
Lfd. Nr.AusstellerUrsprünglicher ZinssatzBezeichnungAusgabe-Jahr
1Baden, Freistaat6 1/2%Teilschuldverschreibungen (Obligationen)1926
2Badische Girozentrale, öffentliche Bankanstalt des Badischen Sparkassen-und Giroverbandes in Mannheim (jetzt: Badische Kommunale Landesbank Girozentrale - Mannheim)6 1/2%Teilschuldverschreibungen1928
3Badische Landeselektrizitätsversorgung Aktiengesellschaft (jetzt: Badenwerk A.G.) in Karlsruhe6%Teilschuldverschreibungen1928
4Badische Landeselektrizitätsversorgung Aktiengesellschaft (jetzt: Badenwerk A.G.) in Karlsruhe6%Teilschuldverschreibungen1930
5Berliner Städtische Elektrizitätswerke A.G. (jetzt: Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-Aktiengesellschaft)7%Teilschuldverschreibungen (Obligationen)1925
6Bochum, Stadt5%Teilschuldverschreibungen1926
7Dortmund, Stadt5%Teilschuldverschreibungen1926
8Elektrizitäts-Actien-Gesellschaft vorm. W. Lahmeyer & Co. - Frankfurt a.M.6%Teilschuldverschreibungen (Obligationen)1927
9Felten & Guilleaume Carlswerk Actien-Gesellschaft in Köln-Mülheim5 1/2%Teilschuldverschreibungen1927
10Freiburg im Breisgau, Stadt5%Teilschuldverschreibungen1926
11Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Graf Schwerin zu Castrop-Rauxel, mit dem Verwaltungssitz in Bochum (jetzt: Bergbau-Aktiengesellschaft Lothringen)4 1/2%Verpflichtungsscheine1930
12Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Graf Schwerin zu Castrop-Rauxel, mit dem Verwaltungssitz in Bochum (jetzt: Bergbau-Aktiengesellschaft Lothringen) -Zinstilgungsscheine1930
13Heidelberg, Stadt5%Teilschuldverschreibungen1926
14Hessische Eisenbahn-Aktiengesellschaft (Heag) in Darmstadt (jetzt: Hessische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Darmstadt)6 1/2%Teilschuldverschreibungen1929
15Karlsruhe, Stadt5%Teilschuldverschreibungen1926
16Konstanz, Stadt6%Teilschuldverschreibungen (Obligationen)1928
17Kraftübertragungswerke Rheinfelden5%Obligationen1927
18Kraftwerk Reckingen Aktiengesellschaft4 1/2%Obligationen1930
19Krefeld, Stadt5%Teilschuld verschreibungen1926
20Lech-Elektrizitätswerke Aktien-Gesellschaft, Augsburg7%Obligationen1926
21Lech-Elektrizitätswerke Aktien-Gesellschaft, Augsburg7%Obligationen1929
22Nordwestdeutsche Kraftwerke Aktiengesellschaft: siehe "Siemens" Elektrische Betriebe Aktiengesellschaft   
23Nürnberg, Stadt5%Teilschuldverschreibungen1926
24Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern Aktiengesellschaft5 1/2%Obligationen1930
25Schluchseewerk Aktiengesellschaft6%Obligationen1929
26"Siemens" Elektrische Betriebe Aktiengesellschaft (jetzt: Nordwestdeutsche Kraftwerke Aktiengesellschaft)4 1/2%Teilschuldverschreibungen1908/ 36/41
27"Siemens" Elektrische Betriebe Aktiengesellschaft (jetzt: Nordwestdeutsche Kraftwerke Aktiengesellschaft)4 1/2%Teilschuldverschreibungen1912
28"Siemens" Elektrische Betriebe Aktiengesellschaft (jetzt: Nordwestdeutsche Kraftwerke Aktiengesellschaft)5%Teilschuldverschreibungen1913
29Tuchfabrik Lörrach Aktiengesellschaft5%Teilschuldverschreibungen1931
30Untere Iller Aktiengesellschaft in München6 1/2%Obligationen1928
31Wintershall Aktiengesellschaft in Berlin (Kali-Industrie-AG.)4 1/2%Inhaber-Teilschuldverschreibungen1924
32Württemberg, Freistaat6 1/2%Teilschuldverschreibungen1931
33Steinkohlenbergwerk Friedrich Heinrich Aktiengesellschaft - Lintfort, Kreis Mörs6%Inhaber-Teilschuldverschreibungen, Serie A1928
III. Begebungsland: Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
(sämtlich auf Pfund lautend)
Lfd. Nr.AusstellerZinssatzBezeichnungAusgabe-Jahr
in deutscher Bezeichnungin englischer Bezeichnung
1Berlin, StadtCity of Berlin6%Sterling Bonds1927
2Hamburg, HansestadtState of Hamburg6%Sterling Bonds1926
3Köln, StadtCity of Cologne6%Sterling Bonds1928
4Metallgesellschaft Aktiengesellschaft, Frankfurt a.M. 6 1/2%Sterling Bonds1928
5München, StadtCity of Munich6%Sterling Bonds1928
6Preußische ElektrizitätsAktiengesellschaftPrussian Electric Company6%Sterling Bonds1928
7Provinzialverband der Provinz WestfalenProvince of Westphalia7%Sterling Bonds1926
8Deutsches Kalisyndikat G.m.b.H., BerlinThe Potash Syndicate of Germany7%25-Year Sinking Fund Gold Loan Series "A" Sterling Bonds1925
9Deutsches Kalisyndikat G.m.b.H., BerlinThe Potash Syndicate of Germany7%25-Year Sinking Fund Gold Loan Series "B" Sterling Bonds1926
10Deutsches Kalisyndikat G.m.b.H., BerlinThe Potash Syndicate of Germany6 1/2%25-Year Sinking Fund Gold Loan Series "C" Sterling Bonds1929
11Hamburger Wasserwerke G.m.b.H.Hamburg Waterworks6%Sterling Loan1928
IV. Begebungsland: Vereinigte Staaten von Amerika
(sämtlich auf $ lautend)
Lfd. Nr.AusstellerUrsprünglicher ZinssatzBezeichnungAusgabe-Jahr
in deutscher Bezeichnungin amerikanischer Bezeichnung
1Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG)General Electric Company, Germany7%Twenty-Year Sinking Fund Gold Debentures -Due January 15, 19451925
2Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG)General Electric Company, Germany6 1/2%Fifteen-Year Gold Sinking Fund Debentures - Due December 1, 19401925
3Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG)General Electric Company, Germany6%Twenty-Years Sinking Fund Gold Debentures - Due May 1, 19481928
4BayerischPfälzische StädteBavarian Palatinate Consolidated Cities, Germany7%External Serial Gold Bonds1926
5Bayern, FreistaatFree State of Bavaria6 1/2%Serial Gold Bonds1925
6Bayern, FreistaatFree State of Bavaria6 1/2%External Twenty Year Sinking Fund Gold Bonds - Due August 1, 19451925
7Berlin, StadtCity of Berlin6 1/2%Twenty-five Year Sinking Fund Gold Bonds - Due April First, 19501925
8Berlin, StadtCity of Berlin6%Thirty Year External Sinking Fund Gold Bonds - Due June 15, 19581928
9Berliner Städtische Elektrizitätswerke Akt.-Ges. (jetzt: Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-Aktiengesellschaft)Berlin City Electric Company, Incorporated6 1/2%Twenty-five Year Sinking Fund Debentures - Due December 1, 19511926
10Berliner Städtische Elektrizitätswerke Akt.-Ges. (jetzt: Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-Aktiengesellschaft)Berlin City Electric Company, Incorporated6 1/2%Thirty-Year Sinking Fund Debentures - Due February 1, 19591929
11Berliner Städtische Elektrizitätswerke Akt.-Ges. (jetzt: Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-Aktiengesellschaft)Berlin City Electric Company, Incorporated6%Twenty-five Year Debentures - Due April 1, 19551930
12Bezirksverband Oberschwäbische ElektrizitätswerkeConsolidated Hydro-Electric Works of Upper Wurttemberg7%First Mortgage Thirty-Year Sinking Fund Gold Bonds - Due January 15, 19561926
13BraunkohlenIndustrie-Aktien-gesellschaft "Zukunft"Brown Coal Industrial Corporation "Zukunft"6 1/2%Sinking Fund Mortgage Gold Bonds Series A -Due April 1, 19531928
14Bremen, Freie HansestadtState of Bremen (Free Hanseatic City of Bremen)7%Ten-Year External Loan Gold Bonds - Due September 1, 19351925
15Central-Ausschuß für die Innere Mission der Deutschen Evangelischen Kirche(Protestant Church in Germany Welfare Institutions Loan)7%Twenty Year Secured Sinking Fund Gold Bonds1926
16Deutsch-Atlantische TelegraphengesellschaftGerman Atlantic Cable Company7%First Mortgage Twenty-Year Sinking Fund Gold Dollar Bonds - Due April 1, 19451925
17Deutsche Landesbankenzentrale AktiengesellschaftCentral Bank of German State & Provincial Banks, Inc.6%First Mortgage Secured Gold Sinking Fund Bonds Series A - Due August 1, 19521927
18Deutsche Landesbankenzentrale AktiengesellschaftCentral Bank of German State & Provincial Banks, Inc.6%Mortgage Secured Gold Sinking Fund Bonds Series B - Due October 1, 19511927
19Deutsche Landesbankenzentrale Aktiengesellschaft als Zentralagent für: Hannoversche Landeskreditanstalt, Landesbank der Provinz Schleswig-Holstein, Brandenburgische Provinzialbank und Giro-Zentrale, Landesbank der Rheinprovinz, Landesbank der Provinz Westfalen, Nassauische Landesbank, Badischen Sparkassen- und Giroverband, Badische Girozentrale, Württembergischen Sparkassen- und Giroverband und andere Kommunalbanken, Mittel- und Ost-deutschlandsCentral Bank of German State & Provincial Banks, Inc.6 1/2%German Provincial and Communal Banks Consolidated Agricultural Loan -Secured Sinking Fund Gold Bonds Series A -Due June 1, 19581928
20Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt Landwirtschaftliche ZentralbankGerman Central Bank for Agriculture7%First Lien Gold Farm Loan Sinking Fund Bonds - Due September 15, 19501925
21Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt Landwirtschaftliche ZentralbankGerman Central Bank for Agriculture6%Farm Loan Secured Gold Sinking Fund Bonds - Due July 15, 19601927
22Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt Landwirtschaftliche ZentralbankGerman Central Bank for Agriculture6%Farm Loan Secured Gold Sinking Fund Bonds - Second Series of 1927 - Due October 15, 19601927
23Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt Landwirtschaftliche ZentralbankGerman Central Bank for Agriculture6%Farm Loan Secured Gold Sinking Fund Bonds - Series A of 1928 - Due April 15, 19381928
24Deutscher Sparkassen- und GiroverbandGerman Savings Banks and Clearing Association7%German Consolidated Municipal Loan -Sinking Fund Secured Gold Bonds - Series of 1926 due 1947 - Due February 1, 19471926
25Deutscher Sparkassen- und GiroverbandGerman Savings Banks and Clearing Association6%German Consolidated Municipal Loan -Sinking Fund Secured Gold Bonds - Series due 19471928
26Dortmunder Wasserwerksgesellschaft m.b.H., Dortmunder Aktiengesellschaft für Gasbeleuchtung, Dortmunder Straßenbahnen G.m.b.H. (jetzt: Dortmunder Stadtwerke Aktiengesellschaft)Dortmund Municipal Utilities6 1/2%Twenty-Year Sinking Fund Mortgage Gold Bonds - Due October 1, 19481928
27Düsseldorf, StadtCity of Duesseldorf7%External Serial Gold Bonds1925
28Duisburg, StadtCity of Duisburg7%Serial Gold Bonds1925
29Elektrizitätswerk Unterelbe, AktiengesellschaftUnterelbe Power & Light Company6%Twenty-five Year Sinking Fund Mortgage Gold Bonds, Series A -Due April 1, 19531928
30Elektrowerke AktiengesellschaftElectric Power Corporation6 1/2%First Mortgage Sinking Fund Gold Bonds -Series Due 19501925
31Elektrowerke AktiengesellschaftElectric Power Corporation6 1/2%First Mortgage Sinking Fund Gold Bonds -Series Due 19531928
32Frankfurt am Main, StadtCity of Frankfort-on-Main7%Serial Gold Bonds External Loan of 19251925
33Frankfurt am Main, StadtCity of Frankfort-on-Main6 1/2%Twenty-five-Year Sinking Fund Gold Bonds Municipal External Loan of 1928 - Due May 1, 19531928
34Gas- und Eltwerke kommunale Aktiengesellschaft RecklinghausenMunicipal Gas and Electric Corporation of Recklinghausen7%First Mortgage Twenty-Year Sinking Fund Gold Bonds - Due December 1, 19471927
35Gesamtverband der acht bayerischen DiözesenRoman Catholic Church in Bavaria6 1/2%Twenty-Year Sinking Fund Gold Bonds Series A - Due March 1, 19461926
36Gesellschaft für elektrische Hoch-und Untergrundbahnen in Berlin -(jetzt: Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG))Berlin Electric Elevated and Underground Railways Company6 1/2%Thirty-Year First Mortgage Sinking Fund Gold Bonds - Due October 1, 19561926
37Gesfürel (Gesellschaft für Elektrische Unternehmungen)Gesfürel6%Sinking Fund Gold Debentures - Due June 1, 19531928
38Großkraftwerk Mannheim AktienGesellschaft, Pfalzwerke AktiengesellschaftMannheim and Palatinate Electric Companies7%Fifteen-Year Sinking Fund Mortgage Gold Bonds - Due June 1, 19411926
39Gutehoffnungshütte, Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb; Gutehoffnungshütte Oberhausen Aktiengesellschaft"Good Hope Steel and Iron Works"7%Twenty-Year Sinking Fund Mortgage Gold Bonds - Due October 15, 19451925
40Hamburger Hochbahn AktiengesellschaftHamburg Elevated Underground and Street Railways Co.5 1/2%Ten-Year Gold Loan -Due June 1, 19381928
41Hamburger Staat (Freie und Hansestadt Hamburg)State of Hamburg (Free and Hanseatic City of Hamburg)6%Twenty-Year Gold Bonds - Due October 1, 19461926
42Hannover, StadtCity of Hanover7%Ten Year External Convertible Gold Bonds - Due November 1, 19391929
43Hannover, StadtCity of Hanover7%External Sinking Fund Gold Bonds - Due November 1, 19591929
44Harpener BergbauAktien-GesellschaftHarpen Mining Corporation6%Gold Mortgage Bonds, Series of 1929 - Due January 1, 19491929
45Harzwasserwerke der Provinz HannoverProvince of Hanover Harz Water Works6%Sinking Fund Gold Bonds, First Series -Due August 1, 19571927
46Harzwasserwerke der Provinz HannoverProvince of Hanover Harz Water Works6 1/2%Sinking Fund Gold Bonds, Second Series -Due February 1, 19491929
47Ilseder HütteIlseder Steel Corporation6%Gold Mortgage Bonds -Series of 1928 - Due August 1, 19481928
48Rudolph Karstadt AktiengesellschaftRudolph Karstadt, Incorporated6%First Mortgage Collateral Sinking Fund Bonds - Due November 1, 19431928
49Köln, StadtCity of Cologne6 1/2%Twenty-five Year Sinking Fund Gold Bonds - Due March 15, 19501925
50Königsberger Zellstoff-Fabriken und Chemische Werke Koholyt AktiengesellschaftKoholyt Corporation6 1/2%First (Closed) Mortgage Sinking Fund Gold Bonds1928
51Kommunale Landesbank in DarmstadtMunicipal Bank of the State of Hessen7%Serial Gold Bonds1925
52Lüneburger Kraft-, Licht- und Wasserwerke Gesellschaft mit beschränkter HaftungLuneburg Power, Light and Waterworks, Ltd.7%First Mortgage Twenty-Year Sinking Fund Gold Bonds - Due May 1, 19481928
53Mansfeld Aktiengesellschaft für Bergbau und HüttenbetriebMansfeld Mining and Smelting Company7%Fifteen Year (closed) Mortgage Sinking Fund Gold Bonds - Due May 1, 19411926
54"Miag" Mühlenbau und IndustrieAktiengesellschaft (jetzt: G.m.b.H.)Miag Mill Machinery Company7%Closed First Mortgage Thirty-Year Sinking Fund Gold Bonds - Due June 1, 19561926
55München, StadtCity of Munich7%Serial Gold Bonds1925
56Norddeutscher Lloyd (Bremen)North German Lloyd Bremen6%Twenty-Year Sinking Fund Gold Bonds - Due November 1, 19471927
57Norddeutscher Lloyd (Bremen)North German Lloyd Bremen4%Sinking Fund Bonds of 1933 - Due November 1, 19471933
58Nürnberg, StadtCity of Nuremberg6%External Twenty-five Year Sinking Fund Gold Bonds - Due August 1, 19521927
59Oberpfalzwerke Aktiengesellschaft für Elektrizitätsversorgung (jetzt: Energieversorgung Ostbayern Aktiengesellschaft)Oberpfalz Electric Power Corporation7%First Mortgage Sinking Fund Gold Bonds1926
60Oldenburg, FreistaatFree State of Oldenburg7%External Serial Gold Bonds1925
61Pfälzische Städte: siehe BayerischPfälzische Städte    
62Pfalzwerke Aktiengesellschaft: siehe Großkraftwerk Mannheim    
63Preußische ElektrizitätsAktiengesellschaft (Preußenelektra)Prussian Electric Company6%Sinking Fund Gold Debentures - Due February 1, 19541929
64Rhein-Elbe UnionRheinelbe Union7%Twenty-Year Sinking Fund Mortgage Gold Bonds - Due January 1, 19461926
65RheinischWestfälisches Elektrizitätswerk Aktien-GesellschaftRhine-Westphalia Electric Power Corporation7%Direct Mortgage Gold Bonds - Due November 1, 19501925
66RheinischWestfälisches Elektrizitätswerk Aktien-GesellschaftRhine-Westphalia Electric Power Corporation6%Direct Mortgage Gold Bonds - Due May 1, 19521927
67RheinischWestfälisches Elektrizitätswerk Aktien-GesellschaftRhine-Westphalia Electric Power Corporation6%Consolidated Mortgage Gold Bonds - Due August 1, 19531928
68RheinischWestfälisches Elektrizitätswerk Aktien-GesellschaftRhine-Westphalia Electric Power Corporation6%Consolidated Mortgage Gold Bonds - Due April 1, 19551930
69Rhein-Main-Donau AktiengesellschaftRhine-Main-Danube Corporation7%Sinking Fund Gold Debentures, Series A -Due September 1, 19501925
70Römisch-Katholische kirchliche Wohlfahrtseinrichtungen in Deutschland (Der Deutsche Caritasverband Eingetragener Verein, Die Katholische Schulorganisation Deutschlands (Landesausschuß Preußen) Eingetragener Verein und Der Reichsverband der Katholischen Gesellenhäuser, Lehrlings- und Ledigenheime Eingetragener Verein)Roman Catholic Church Welfare Institutions in Germany7%Twenty-Year Secured Sinking Fund Gold Bonds1926/28
71Ruhrchemie AktiengesellschaftRuhr Chemical Corporation6%Sinking Fund Mortgage Bonds, Series A - Due April 1, 19481928
72Ruhrgas AktiengesellschaftRuhr Gas Corporation6 1/2%Secured Sinking Fund Bonds, Series A - Due October 1, 19531928
73RuhrwohnungsbauAktiengesellschaftRuhr Housing Corporation6 1/2%First Mortgage Sinking Fund Bonds - Due November 1, 19581928
74Leonhard Tietz Aktiengesellschaft (jetzt: Westdeutsche Kaufhof Aktiengesellschaft)Leonhard Tietz, Incorporated7 1/2%Twenty-Year Mortgage Gold Bonds1926
75Vereinigte Badische StädteConsolidated Municipalities of Baden7%External Sinking Fund Gold Bonds - Due January 1, 19511926
76Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen G.m.b.H. (jetzt: Aktiengesellschaft)Westphalia United Electric Power Corporation6%First Mortgage Sinking Fund Gold Bonds, Series A - Due January 1, 19531928
77Vereinigte Industrieunternehmungen Aktiengesellschaft (Viag)United Industrial Corporation (Viag)6%Hydro-Electric First (Closed) Mortgage Sinking Fund Gold Bonds1925
78Vereinigte Industrieunternehmungen Aktiengesellschaft (Viag)United Industrial Corporation (Viag)6 1/2%Sinking Fund Gold Debentures1926
79Vereinigte Stahlwerke AktiengesellschaftUnited Steel Works Corporation6 1/2%25-Year Sinking Fund Mortgage Gold Bonds, Series A - Due June 1, 19511926
80Vereinigte Stahlwerke AktiengesellschaftUnited Steel Works Corporation6 1/2%25-Year Sinking Fund Mortgage Gold Bonds, Series C - Due June 1, 19511926
81Vereinigte Stahlwerke AktiengesellschaftUnited Steel Works Corporation6 1/2%20-Year Sinking Fund Debentures, Series A -Due July 1, 19471927
82Vestische Kleinbahnen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Vestische Straßenbahn G.m.b.H.)Vesten Electric Railways Company7%First Mortgage Twenty Year Sinking Fund Gold Bonds - Due December 1, 19471927
83Wasserwirtschaft im RheinischWestfälischen Industriegebiet (Ruhrkohlenbezirk), G.m.b.H.Rhine-Ruhr Water Service Union6%Twenty-five Year Sinking Fund External Gold Debentures - Due January 1, 19531928
84WohnhausGrundstücks-Verwertungs-Aktiengesellschaft am Lehniner PlatzHousing and Realty Improvement Company, Berlin7%First (Closed) Mortgage Twenty Year Sinking Fund Gold Bonds1926
85Württembergische Städte und Gemeinden(State of Wurttemberg Consolidated Municipal External Loan of 1925)7%Serial Gold Bonds1925
86Heidelberg, StadtCity of Heidelberg7 1/2%External Twenty-five Year Sinking Fund Gold Bonds - Due July 1, 19501925
87Siemens & Halske Aktiengesellschaft; Siemens-Schuckertwerke, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (jetzt: Aktiengesellschaft)Siemens & Halske Stock Corporation; Siemens-Schuckertwerke Company, Limited6 1/2%Twenty-five Year Sinking Fund Gold Debentures - Due September 1, 19511926
88Siemens & Halske AktiengesellschaftSiemens & Halske Stock Corporation6%Participating Debentures, Series A -Due January 15, 19301930

Jur. Abkürzung
AuslWBG
Pub. Abkürzung
AuslWBG
Kurztitel
Bereinigungsgesetz für deutsche Auslandsbonds
Langtitel
Gesetz zur Bereinigung von deutschen Schuldverschreibungen, die auf ausländische Währung lauten
Veröffentlicht
25.08.1952
Standangaben
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 203 V v. 31.8.2015 I 1474
Fundstellen
1952, 553: BGBl I