§ 16 Effizienzvorgaben - ARegV

Verordnung über die Anreizregulierung der Energieversorgungsnetze

Effizienzvorgaben ARegV - Effizienzvorgaben

(1) Die Festlegung der Erlösobergrenzen durch die Regulierungsbehörde hat so zu erfolgen, dass die nach den §§ 12 und 13 bis 15 ermittelten Ineffizienzen unter Anwendung eines Verteilungsfaktors rechnerisch bis zum Ende der Regulierungsperiode gleichmäßig abgebaut werden (individuelle Effizienzvorgabe).

(2) Soweit ein Netzbetreiber nachweist, dass er die für ihn festgelegte individuelle Effizienzvorgabe unter Nutzung aller ihm möglichen und zumutbaren Maßnahmen nicht erreichen und übertreffen kann, hat die Regulierungsbehörde die Effizienzvorgabe abweichend von Absatz 1 zu bestimmen. Bei der Bewertung der Zumutbarkeit ist zu berücksichtigen, inwieweit der Effizienzwert nach § 12 Abs. 4 angesetzt worden ist. Unzumutbar sind auch Maßnahmen, die dazu führen, dass die wesentlichen Arbeitsbedingungen, die in dem nach dem Energiewirtschaftsgesetz regulierten Bereich üblich sind, erheblich unterschritten werden. Eine Berücksichtigung struktureller Besonderheiten erfolgt ausschließlich nach Maßgabe des § 15 Abs. 1.

Jur. Abkürzung
ARegV
Pub. Abkürzung
ARegV
Kurztitel
Anreizregulierungsverordnung
Langtitel
Verordnung über die Anreizregulierung der Energieversorgungsnetze
Veröffentlicht
29.10.2007
Standangaben
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 14.9.2016 I 2147
Fundstellen
2007, 2529: BGBl I