AG Giessen 48M C 648/08 Fristlose kündigung, Anwaltskosten, Wohnung, Vermieter

Urteil 48M C 648/08 des AG Giessen vom 02.02.2009

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Gericht:  AG  Gießen  Entscheidungsdatum:  02.02.2009  Aktenzeichen:  48M  648/08,  48  648/08  Dokumenttyp:  Urteil  Quelle:  Normen:  § 280 BGB, § 286 BGB§ 543 BGB">§ 249 BGB§ 280 BGB, § 286  § 280 BGB, § 286 BGB§ 543 BGB">BGB,  § 543 BGB  (Wohnraummiete:  Ersatz  der  Anwaltskosten  eines  Großvermieters  für  die  fristlose  Kündigung  eines  Mieters  wegen  Zahlungsverzuges)  Tenor  Tatbestand  Die  Beklagten  werden  als  Gesamtschuldner  verurteilt,  die  Wohnung  im  Hause  "…"  im  1.  Obergeschoss  rechts  bestehend  aus  Zimmern,  Schlafzimmer,  Kinderzimmer,  Küche,  WC,  Flur,  Kellerraum,  Dachbodenanteil,  Wohnzimmer,  Badezimmer  (94,90  m²)  geräumt  an  die  Klägerin  herauszugeben.  Im  Übrigen  wird  die  Klage  abgewiesen.  Von  den  Gerichtskosten  und  den  außergerichtlichen  Kosten  der  Beklagten  trägt  die  Klägerin  %.  91  der  Gerichtskosten  tragen  die  Beklagten  als  Gesamtschuldner,  von  ihren  außergerichtlichen  Kosten  tragen  die  Beklagten  jeweils  91  selbst.  Von  den  außergerichtlichen  Kosten  der  Klägerin  trägt  die  Klägerin  %,  61  tragen  die  Beklagten  als  Gesamtschuldner  und  weitere  30  trägt  die  Beklagte  zu  1)  alleine.  Das  Urteil  ist  vorläufig  vollstreckbar.  Die  Beklagte  zu  1)  kann  die  Räumungsvollstreckung  durch  Sicherheitsleistung  in  Höhe  von  3500  Euro  abwenden,  wenn  nicht  die  Klägerin  zuvor  Sicherheit  in  gleicher  Höhe  leistet.  Die  Beklagte  zu  1)  und  die  Klägerin  können  die  Vollstreckung  der  Gegenseite  bezüglich  der  Kosten  durch  Sicherheitsleistung  in  Höhe  von  120  des  aufgrund  des  Urteils  vollstreckbaren  Betrages  abwenden  wenn  nicht  die  Gegenseite  vor  der  Vollstreckung  Sicherheit  in  Höhe  von  120  des  jeweils  zu  vollstreckenden  Betrages  leistet.  Die  Berufung  wird  zugelassen.  Die  Klägerin  ist  die  Vermieterin  der  von  den  Beklagten  bewohnten  Wohnung  im  ersten  Obergeschoss  des  Anwesens  "…" Die  monatliche  Miete  beläuft  sich  auf  468,52  Euro  zuzüglich  208,00  Euro  Nebenkosten.  Mit  Schreiben  vom  30.10.2008  ließ  die  Klägerin  durch  ihre  jetzigen  Prozessbevollmächtigten  die  fristlose  Kündigung  des  Mietverhältnisses  wegen  Zahlungsrückständen  erklären.  Zur  Begründung  wurde  auf  einen  Kontoauszug  vom  Vortag  verwiesen,  der  dem  Gericht  nicht  vorgelegt  wurde.  In  der  Klageschrift  vom  20.11.2008  wurde  unter  Hinweis  auf  einen  Kontoauszug  vom  gleichen  Tage  "…"  erneut  die  fristlose  Kündigung  wegen  Zahlungsrückständen  erklärt.  Mit  der  vorliegenden  Klage  verlangt  die  Klägerin  die  Räumung  der  Wohnung  und  die  Zahlung  der  vorgerichtlichen  Anwaltskosten. (WhfZrhzGrgzyQbphzrag1.83)
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Anmerkungen zum Urteil 48M C 648/08

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Gericht: AG Gießen Entscheidungsdatum: 02.02.2009 Aktenzeichen: 48M C 648/08, 48 M C 648/08 Dokumenttyp: Urteil Quelle: Normen: § 249 BGB, § 280 BGB, § 286 BGB, § 543 BGB (Wohnraummiete: Ersatz der Anwaltskosten eines Großvermieters für die fristlose Kündigung eines Mieters wegen Zahlungsverzuges) Tenor Tatbestand Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, die Wohnung im Hause "…"
Bereits am 1.8.2002 war die fristlose Kündigung ausgesprochen worden. Von der Ehefrau des Beklagten wurde der Räumungsanspruch anerkannt. Die Ehefrau räumte die Wohnung jedoch erst im Februar 2003. Wiedervermietung erfolgte zum Mai 2003. 7 Der Kläger begehrt neben den Mietausfällen zwischen den Monaten März 2002 und Februar 2003 auch Schadensersatz für die Monate März 2003 und April 2003 sowie
Bereits am 1.8.2002 war die fristlose Kündigung ausgesprochen worden. Von der Ehefrau des Beklagten wurde der Räumungsanspruch anerkannt. Die Ehefrau räumte die Wohnung jedoch erst im Februar 2003. Wiedervermietung erfolgte zum Mai 2003. 7 Der Kläger begehrt neben den Mietausfällen zwischen den Monaten März 2002 und Februar 2003 auch Schadensersatz für die Monate März 2003 und April 2003 sowie
sind und die er später für die Neuvermietung auch benötigt hat und für die er Schadensersatz verlangt. Darüber hinaus ist bei einer fristlosen Kündigung des Vermieters die Frage, ob die Wohnung fristgerecht geräumt übergeben wird, völlig offen, so dass ernsthafte Vermietungsbemühungen erst nach Wohnungsübergabe erfolgen können. Warum das Amtsgericht diese Unterschiede nicht erkannt und bei seiner rechtlichen Bewertung