Urteil des AG Düsseldorf vom 15.03.2002, 41 C 17060/01

AG Düsseldorf: nummer, karte, eurocard, diebstahl, telefonverzeichnis, verfügung, aufbewahrung, entlastung, form, sperrung

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Amtsgericht  Düsseldorf,  41  17060/01  Datum:  Gericht:  Spruchkörper:  Entscheidungsart:  Aktenzeichen:  15.03.2002  Amtsgericht  Düsseldorf  41.  Abteilung  Urteil  41  17060/01  Tenor:  hat  das  Amtsgericht  Düsseldorf  auf  die  mündliche  Verhandlung  vom  22.2.2002  durch  die  Richterin  am  Amtsgericht  für  erkannt:  Die  Klage  wird  abgewiesen.  Die  Kosten  des  Rechtsstreits  trägt  die  Klägerin.  Das  Urteil  ist  vorläufig  vollstreckbar.  d Mit  der  Klage  verlangt  die  Klägerin  von  der  Beklagten  die  Rückbuchung  und  Rückerstattung  von  am  20.4.1999  zwischen  5.05  und  6.05  Uhr  getätigten  Barabhebungen  von  ihrer  in  der  Nacht  vom  20.4.1999  gestohlenen  Eurocard  und  EC-Karte  für  das  bei  der  Beklagten  unterhaltene  Girokonto.  Die  Klägerin  meldete  den  Diebstahl  der  Karte  um  8.15  Uhr,  die  Sperrung  der  Karten  erfolgte  um  8.41  Uhr.  Bei  den  Abhebungen  mit  der  Eurocard  und  bei  den  Abhebungen  mit  der  EC-Karte  wurde  stets  auf  Anhieb  die  richtige  PIN-  Nummer  eingegeben.  Die  Klägerin  ist  der  Ansicht,  sie  habe  nicht  grob  fahrlässig  gehandelt.  Sie  behauptet,  die  Eurocard  in  Griffweite  neben  ihrem  Hotelbett  in  ihrer  auf  dem  Nachttisch  gelegenen  Handtasche  in  dem  ca.  10  qm  großen,  verschlossenen  Hotelzimmer  in  XXX/Frankreich  gelegt  zu  haben.  Die  PIN-Nr.  habe  sie  in  ihrem  davon  getrennt  aufbewahrten  Telefonbuch  in  Form  einer  verschlüsselten  Telefonnummer  notiert,  in  dem  sich  mehr  als  100  Telefonnummern  befunden  hätten.  Die  Klägerin  beantragt,  die  Beklagte  zu  verurteilen,  6 (WhfZrhzGrgzyQbphzrag1.83)
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Anmerkungen zum Urteil 41 C 17060/01

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der Karten erfolgte um 8.41 Uhr. Bei den 5 Abhebungen mit der Eurocard und bei den 4 Abhebungen mit der EC-Karte wurde stets auf Anhieb die richtige PIN- Nummer eingegeben. 2 Die Klägerin ist der Ansicht, sie habe nicht grob fahrlässig gehandelt. Sie behauptet, die Eurocard in Griffweite neben ihrem Hotelbett in ihrer auf dem Nachttisch gelegenen Handtasche in dem ca. 10 qm großen, verschlossenen
Kreditkarte der Klägerin zwischen 10.54 Uhr und 11.38 Uhr an diversem Geldautomaten insgesamt 20 Abhebungen vorgenommen wurden. In der entwendeten Geldbörse der Klägerin befanden sich die ec-Karte der Klägerin und die streitgegenständliche Eurocard-Gold-Kreditkarte mit der Nummer …. Am Tag des Diebstahls erfolgte um 10.30 Uhr eine Verlustmeldung beim Nottelefon der ...bank O1; um 11.44 Uhr meldete der Sohn
Kreditkarte der Klägerin zwischen 10.54 Uhr und 11.38 Uhr an diversem Geldautomaten insgesamt 20 Abhebungen vorgenommen wurden. In der entwendeten Geldbörse der Klägerin befanden sich die ec-Karte der Klägerin und die streitgegenständliche Eurocard-Gold-Kreditkarte mit der Nummer …. Am Tag des Diebstahls erfolgte um 10.30 Uhr eine Verlustmeldung beim Nottelefon der ...bank O1; um 11.44 Uhr meldete der Sohn
sei als bei einer ec-Karte. Diese Beurteilung des Senats deckt sich ferner mit der des 16. Zivilsenats des OLG Frankfurt am Main in seinem Urteil vom 30.3.2006 (NJW-RR 2007, 198) ebenfalls zur Eurocard in einem vergleichbaren Sachverhalt, wonach Behauptungen allgemeiner Natur zur angeblichen Möglichkeit einer PIN-Ermittlung nicht berücksichtigungsfähig und eher spekulativ sind sowie ohne konkrete