§ 142 InsO - Bargeschäft

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Dritter Abschnitt InsolvenzanfechtungVierter Teil Verwaltung und Verwertung der Insolvenzmasse

§ 142 InsO - Bargeschäft

Eine Leistung des Schuldners, für die unmittelbar eine gleichwertige Gegenleistung in sein Vermögen gelangt, ist nur anfechtbar, wenn die Voraussetzungen des § 133 Abs. 1 gegeben sind.

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die Schuldnerin über die Zahlungseingänge wieder verfügen ließ und mithin ein Bargeschäft i.S.d. § 142 InsO vorlag, als kongruente Befriedigung des nunmehr fälligen Kreditrückzahlungsanspruchs anzusehen und daher an § 130 InsO zu messen sind (vgl. BGHZ 150, 122 = WM 2002, 951 = ZIP 2002, 812 unter III.2.a; BGH, WM 1999, 1577 = ZIP 1999, 1271 unter II.1). Dagegen folgt die (automatische) Verrechnung am Ende
Gericht: Brandenburgisches Oberlandesgericht 7. Zivilsenat Entscheidungsdatum: 27.02.2008 Aktenzeichen: 7 U 140/07 Dokumenttyp: Urteil Quelle: Normen: § 131 Abs 1 Nr 1 InsO, § 143 InsO, § 140 Abs 1 InsO, § 133 Abs 1 InsO, § 142 InsO Voraussetzungen der Privilegierung des Bargeschäfts bei der Insolvenzanfechtung Tenor Gründe Auf die Berufung des Klägers wird die Beklagte unter teilweiser
Gericht: Brandenburgisches Oberlandesgericht 7. Zivilsenat Entscheidungsdatum: 27.02.2008 Aktenzeichen: 7 U 140/07 Dokumenttyp: Urteil Quelle: Normen: § 131 Abs 1 Nr 1 InsO, § 143 InsO, § 140 Abs 1 InsO, § 133 Abs 1 InsO, § 142 InsO Voraussetzungen der Privilegierung des Bargeschäfts bei der Insolvenzanfechtung Tenor Gründe Auf die Berufung des Klägers wird die Beklagte unter teilweiser
scheitere ein Rückgewähranspruch aufgrund der erklärten Insolvenzanfechtung (§ 143 Abs. 1 InsO), weil die Lastschriftbuchungen der Leasingraten ein sogenanntes Bargeschäft im Sinne von § 142 InsO darstellten und der Kläger selbst nicht von einer vorsätzlichen Gläubigerbenachteiligung ausgehe (§ 133 Abs. 1 InsO). - 4 - Der für ein Bargeschäft erforderliche enge zeitliche Zusammenhang der geschuldeten
scheitere ein Rückgewähranspruch aufgrund der erklärten Insolvenzanfechtung (§ 143 Abs. 1 InsO), weil die Lastschriftbuchungen der Leasingraten ein sogenanntes Bargeschäft im Sinne von § 142 InsO darstellten und der Kläger selbst nicht von einer vorsätzlichen Gläubigerbenachteiligung ausgehe (§ 133 Abs. 1 InsO). - 4 - Der für ein Bargeschäft erforderliche enge zeitliche Zusammenhang der geschuldeten