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Gero Enzelmann
vor 1 Jahr

Obhutsvertrag

Hallo,
wir bräuchten einen Rat bzgl. eines Obhutvertrages, den wir im Zuge eines Welpenkaufs erhalten haben.
Darin behält sich die Züchterin die jederzeitige Rückholung des Hundes vor.
Unsere Frage ist nun, ob sie dieses rein rechtlich überhaupt darf.

Desweiteren steht in diesem Vertrag, das der Welpe mit EU-Heimtierausweis und Ahnentafel übergeben wird.
All dies ist leider bisher nicht passiert, obwohl die Übergabe des Tieres bereits am 08.05.2015 gewesen ist.
Mittlerweile haben wir erfahren dass besagte Züchterin auch aus Zuchtvereinenausgeschlossen wurde und sämtliche von ihr ausgestellten Zuchtzeugnisse sowie Richtersprüche bei Hundeschauen nicht anerkannt werden.
Was können wir in diesem Fall unternehmen um dieser dubiosen Person das Handwerk zu legen?
Zumal sie schon wieder die nächsten Welpen erwartet und dann die nächsten Menschen auf sie hereinfallen.

Vielen Dank schon mal im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
G. Enzelmann

Anonymer Nutzer
vor 1 Jahr
Vertragsfreiheit als wesentliche Voraussetzung der Marktwirtschaft

Die Vertragsfreiheit, eines der wichtigsten Grundprinzipien des deutschen Zivilrechts und Ausprägung der Privatautonomie, ist grundrechtlich durch Art. 2 Abs. 1 GG gewährleistet und wird in § 311 Abs. 1 BGB vorausgesetzt.

Sie gestattet es dem Einzelnen, mit jedermann Verträge abzuschließen, die hinsichtlich des Vertragsgegenstandes und des Vertragspartners frei bestimmt werden können, sofern sie nicht gegen gesetzliche Bestimmungen und Wertungen wie z.B. gegen die guten Sitten verstoßen.

Anonymer Nutzer
vor 1 Jahr
Also ich habe vor Jahren einen Pudel käuflich erworben , und da habe ich fast 6 Monate auf die Papiere gewartet. Klar kann ich verstehen , man ist ungeduldig. War ich auch , aber das wird schon. Und wie meinen sie das , die Person ist aus Verbänden rausgeflogen , wissen sie das denn genau ? Klingt ja schlimm.