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Anonymer Nutzer
vor 9 Monaten

Invalidität nach Wirbelköroperfraktur

Gibt es Urteile dazu, ob auch heute noch die Invalidität nach dem Segmentprinzip von Weber/Wimmer berechnet und juristisch akzeptiert wird? Nach der Literatur ist dieses Segmentprinzip von Weber/Wimmer (1991) seit > 15 Jahren nicht mehr akzeptiert, sondern die aktuellen Invaliditätsbemessungen (d.h. nach WK-Fraktur 10-20%, max. und in besonderen Fälle bis 30% außerhalb der Gliedertaxe). Allenfalls könne diese Berechnung nach dem Segmentprinzip als Orientierung dienen, sofern nicht mehr als 1 oder 2 Wirbelsegmente betroffen seien. Berechnet wird jedoch außerhalb der Gliedertatxe wie z.B. bei Schiltenwolf Holle (Begutachtung der Bewegungsorgane) oder von Thomann et al. in den Standardwerken der Gutachtenliteratur angegeben.